Samstag, 16 Jan 2021
Foto: Jan Ramroth / Flickr (CC)
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Immer mehr Netzbetreiber verabschieden die klassische Telefonie zu Gunsten der noch nicht ganz sattelfesten VoIP-Technik. Findige Geschäftemacher verkaufen zum neuen Anschluss gerne auch gleich neue Telefone und Telefonanlagen. Dabei können die meisten alten Geräte auch an einem VoIP-Anschluss weitergenutzt werden, schreibt das Computermagazin c't in seinem aktuellen Sonderheft "Netzwerke".

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An den Anschlüssen der Telekom funktionieren auch nach der Umstellung auf neue Technik alle Geräte, die seit 1948 auf den Markt gekommen sind. "Für den Weiterbetrieb alter Telefone an DSL-Anschlüssen ist vor allem entscheidend, welche Schnittstellen der Router aufweist", sagt Dusan Zivadinovic, Redakteur beim Computermagazin c't. Vor der Bestellung sollte man das Datenblatt deshalb sorgfältig studieren. Fast alle VoIP-Router bieten einen oder mehrere Anschlüsse, an denen sich analoge schnurgebundene Telefone und Basisstationen von Schnurlostelefonen anschließen lassen.

Auch eine bestehende Analog- oder ISDN-Anlage kann man so ohne Änderung weiter betreiben. Das kommt Nutzern entgegen, die beispielsweise für eine integrierte Türsprechanlage nur sehr schwer Ersatz finden würden oder deren ISDN-Anlage einwandfrei funktioniert und alle Bedürfnisse abdeckt. Router ohne Telefonanschlüsse lassen sich einfach mit VOIP-Adaptern nachrüsten.

Wer vorerst gar nicht auf ISDN verzichten mag und die Umstellung auf IP-Telefonie noch ein wenig hinauszögern will, der findet immer noch Anschlüsse bei regionalen Netzbetreibern und Telekom-Konkurrenten wie Vodafone, die durch den ISDN-Rückzug ihres größten Konkurrenten die Chance wittern, neue Kunden zu gewinnen.



Quelle: ots / c't


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