Foto: Zero Gradient Synchrotron
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Berlin (ots) - Holger Thorsten Schubart, Gesellschafter und Gründer von Neutrino Deutschland, und Ex-Verkehrsminister Günther Krause gratulieren den beiden Nobelpreisträgern Arthur McDonald und Takaaki Kajita und sehen die Kritiker am Neutrino-Technologie widerlegt.

Eine Garantie, dass die Hilfspakete dazu führen, dass wir noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen gibt es nicht.
Foto: Richard Ley

Die Stunde des Staates

Lange Zeit haben sogar Physiker behauptet, Neutrinos hätten keine Masse und könnten daher auch nicht in Energie umgewandelt werden. Schubart wurde vielfach denunziert und musste sich sogar Betrug vorwerfen lassen. Die Grundlagenforschung der beiden Nobelpreisträger aus Kanada und Japan bedeutet für ihn den Durchbruch. Nun sei anerkannt, dass Neutrinos "kein Teufelszeug" seien.

Die Nobelpreisträger beweisen mit ihrer Grundlagenforschung, dass die kaum wahrnehmbaren Partikel sehr wohl Masse sind und sich Neutrinos daher in Energie umwandeln lassen, etwa in Elektroenergie.

"Das ist wie mit der ersten Eisenbahn, die anfangs nur zwischen Nürnberg und Fürth fuhr", vergleicht Schubart im Gespräch mit Journalisten in Berlin. "In fünfzehn, zwanzig Jahren sind wir soweit, dass Autos mit Neutrino-Energie fahren können - und das zu hundert Prozent emissionsfrei."

Auch der frühere Verkehrsminister Günther Krause, der sich bei Neutrino Deutschland engagiert, vergleicht die bisherigen Neutrino-Kritiker mit jenen Galileo-Gegnern, für die die Erde eine Scheibe gewesen sei.

"Das sind einfache Naturgesetze: Masse mal Beschleunigung ist gleich Leistung", so Krause. Da die Grundlagenforscher nun bewiesen haben, dass Neutrinos doch eine Masse haben, ist klar, dass sich damit Energie umwandeln lässt."

"Wir wollen die neuesten Erkenntnisse nutzen und entwickeln Technologien, um in Kleinst- und Kleinkraftwerken die Neutrinos in Elektroenergie umzuwandeln", betonen Schubart und Krause.



Quelle: Berliner Korrespondentenbüro


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