Marieluise Beck
Marieluise Beck Foto: Jan Brockhaus / CC BY-SA 3.0de via Wikimedia
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Die Grüne Außenpolitikerin Marieluise Beck warnt vor nationalistischen und autoritären Tendenzen in der EU.

Der Open-Skies-Vertrag erlaubt den Vertragsstaaten eine bestimmte Zahl an Aufklärungsflügen im Luftraum der anderen.
Foto: 12019 / CC0 (via Pixabay)

US-Kündigung des Open-Skies-Vertrag

Der Weg zurück in den Nationalstaat bedeute Enge und Dumpfheit, sagte die scheidende Bundestagsabgeordnete am Samstag im rbb-Inforadio. Denn es sei das Wesen autoritärer Regime, anderen ihre engen gesellschaftlichen Vorstellungen aufzuzwingen.

Wörtlich sagte Beck: "...Die Briten werden es leider, leider erleben, dass der Weg zurück in den Nationalstaat nicht nur von unserem Lebensgefühl her eine dramatische Einengung bedeuten wird, denn unsere Kinder sind schon international unterwegs ... Wir würden eine entsetzliche Dumpfheit stattdessen bekommen, und ich kann mich an diese Dumpfheit der 50er und 60er Jahre sehr gut erinnern. Das hat einem fast die Kehle abgeschnürt."

Dagegen stehe die EU für Offenheit und kulturelle Vielfalt, auch wenn das Menschen verunsichern könne, sagte Beck weiter. Aber auch die Wegbereiter der Europäischen Union hätten vor 60 Jahren Mut und Risikobereitschaft gezeigt, um ihre Visionen umzusetzen:

"Sie hatten große geistige Ideen, sie hatten Visionen, mit denen sind sie nach vorne gegangen, auch zu einer Zeit, als sie nicht die Mehrheit hinter sich hatten, weil sie mutige und entschiedene Menschen waren, die auch bereit waren, für ihre Überzeugungen ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen."

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://ots.de/TdRFK



Quelle: ots/rbb


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