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Der stellvertretende Bundessprecher der "Alternative für Deutschland" (AfD), Alexander Gauland, sieht die islamkritische "Pegida"-Bewegung auch nach der Hitler-Affäre um den ehemaligen Chef-Organisator Lutz Bachmann weiterhin als "natürlichen Verbündeten" seiner Partei.

Die Betroffenen müssen Deutschland verlassen und dürfen nicht wieder einreisen. Kommen sie der Aufforderung nicht nach, kann eine Abschiebung folgen.
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Zahl der Ausweisungen von Ausländern drastisch gestiegen

"Pegida Dresden und die Demonstranten sind noch immer natürliche Verbündete. (...) Herr Bachmann war nie mein natürlicher Verbündeter", so Gauland im Interview mit dem ARD-Politikmagazin "Panorama" des NDR (Sendung: Donnerstag, 29. Januar, 21.45 Uhr, Das Erste).

Lutz Bachmann war in der vergangenen Woche zurückgetreten, nachdem ein Bild von ihm mit Hitler-Bart und ausländerfeindliche Facebook-Einträge öffentlich geworden waren. Unter anderem hatte er Asylbewerber als "Dreckspack", "Viehzeug" und "Gelumpe" bezeichnet.

Der AfD-Spitzenkandidat für die Hamburger Bürgerschaftswahl, Jörn Kruse, distanzierte sich dagegen im Gespräch mit "Panorama" davon, die "Pegida"-Bewegung als "natürlichen Verbündeten der AfD" zu bezeichnen. "Ich habe den Begriff nicht verwendet und ich werde ihn auch nicht verwenden. (...) Wir haben aber gesagt, wir verstehen die Gründe, warum die Leute da auf die Straße gehen."

Auf die Frage, wie er das zukünftige Verhältnis zwischen AfD und "Pegida" beschreiben würde, sagt Kruse in "Panorama": "Wir wollen uns in der Öffentlichkeit natürlich nicht desavouieren lassen von Leuten, von denen man nicht weiß, was sie morgen tun. Insofern sagen wir, das ist ein Phänomen, was wir beobachten, und das ist es auch schon."

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