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Nicht erst seit den letzten Landtagswahlen hat sich die "Alternative für Deutschland" als Partei in Deutschland etabliert. Aber wie unterscheidet sich die AfD eigentlich von CDU, SPD & Co.?

"Bei einem positiven Testergebnis müssen die Betroffenen schnellstmöglich informiert werden und nicht zwei Wochen warten - andernfalls wird die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt."
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"Bisher gab es lediglich subjektive Analysen. Wir haben jetzt Data Science Techniken eingesetzt, um das AfD-Parteiprogramm auf dem politischen Spektrum zu verorten. Das Ergebnis ist Datenjournalismus pur, ohne dass wir Journalisten sind", erklärt Niels Reinhard von idalab. Die Ergebnisse der Analyse finden sich unter: www.idalab.de/afd-analyse.

Die daten-getriebene Analyse der Parteiprogramme liefert dabei drei Erkenntnisse: 1. Es gibt signifikante Ähnlichkeiten zwischen dem Programm der AfD und den Parteiprogrammen der anderen deutschen Parteien 2. Auf dem links-rechts-Spektrum erkennt der Algorithmus keine starken Unterschiede zu den etablierten Parteien. 3. Die AfD ist die Partei, die am meisten eigenständige Aussagen trifft. "Im Profil ist die AfD keine wirkliche "Alternative". Allerdings wird im Parteiprogramm klarer Position bezogen als bei anderen Parteien", erläutert Niels Reinhard.

Die Analyse beruht auf einem großen Datensatz des Manifesto-Projekts, bei dem unzählige politische Dokumente auf Satzebene kategorisiert wurden. "Wir haben mit Machine Learning einen "Classifier" trainiert, der es uns ermöglicht, Sätze politisch einzuordnen", erklärt Daniel Kirsch, Data Scientist bei idalab, die Methodik.

"Das Projekt entstand im Rahmen eines "Feierabend-Hackathons", erläutert Niels Reinhard die Hintergründe der AfD-Analyse, "mit unserem Ansatz erheben wir auch nicht den Anspruch, auf eine perfekte Lösung, sondern wollen eine Diskussion darüber anstoßen, wie die politische Richtung von Texten automatisiert erkannt werden kann." "Als Data Science Agency beschäftigen wir uns bei idalab normalerweise mit der direkten Wertschöpfung aus Daten mit Algorithmen für unsere Kunden. Mit der AfD-Analyse hoffen wir, einen kleinen Beitrag zum Datenjournalismus in Deutschland zu leisten", so Daniel Kirsch.



Quelle: ots/idalab


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