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Bauernverbands-Präsident Joachim Rukwied lehnt höhere Steuern und Abgaben für den Klima- oder Tierschutz auf Fleisch und andere tierische Lebensmittel ab. "Das würde gerade die wirtschaftlich Schwachen treffen", sagte Rukwied der Tageszeitung "taz" (Samstagausgabe). Ein von Experten empfohlener sozialer Ausgleich durch einen höheren Hartz-IV-Satz und steuerliche Entlastungen für andere Einkommensschwache sei zu kompliziert. "Das bedeutete auch zusätzliche Bürokratie", so Rukwied.

Das war der Moment, auf den Wladimir Putin über Jahrzehnte hingearbeitet und gehofft hatte.
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D-Day im Rückwärtsgang

Stattdessen setzt der Bauernverband darauf, dass die Konsumenten sich für eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheiden. "Die Verbraucher sollen selbst entscheiden", verlangte Rukwied.

Auf den Vorwurf, der Bauernverband spiele den Beitrag der Landwirtschaft herunter, antwortete Rukwied lediglich: "Die große Fragestellung für uns ist: Was können wir tun, um die Emissionen zu reduzieren? Daran müssen wir arbeiten und nicht darüber diskutieren, ob das jetzt sieben oder acht oder neun Prozent sind."

Die Organisation erklärt in der Regel, dass die Landwirtschaft nur 7 Prozent der Treibhausgase in Deutschland verursache. Diese Zahl enthält aber nicht durch die Landwirtschaft bedingte Emissionen in anderen Teilen der Klimabilanz, etwa für die Nutzung von Mooren als Äcker, für Dünger und Pestizide. Mit diesem Ausstoß sind es dem bundeseigenen Thünen-Agrarforschungsinstitut zufolge rund 14 Prozent.

https://taz.de/Bauernverbandschef-ueber-Proteste/!5655549/



Quelle: ots/taz - die tageszeitung
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