#zeitfokus.

Sonntag, 05 Apr 2020
Foto: falco / CC0 (via Pixabay)
 1-2 Minuten Lesezeit  239 Worte im Text  vor 80 Tagen
Bemerkenswerte Ergebnisse zur Steuer. Okay. Das SPD-geführte Bundesfinanzministerium hat eine Umfrage machen lassen, die SPD-Positionen in der Finanzpolitik unterstützt. So sieht es auf den ersten Blick aus, doch es lohnt sich noch ein zweiter Blick in die neue repräsentative Umfrage zur Steuerpolitik, die an diesem Donnerstag veröffentlicht werden soll. Es kommen auch bemerkenswerte Ergebnisse zutage. Zum Beispiel, dass eine große Mehrheit der Deutschen gerne Steuern zahlt zur Finanzierung des Gemeinwesens. Dass die breite Mehrheit mit der einkommensabhängigen Art, wie besteuert wird, im Grundsatz einverstanden ist. Das Steuersystem findet grundsätzlich viel Unterstützung. Für die Finanzpolitik ist das von großem Wert. Denn ohne die innere Unterstützung der Bürger könnte der deutsche Steuerstaat gar nicht funktionieren. Steuervermeidung und -hinterziehung würden ohne die Unterstützung breiter Bevölkerungsschichten zu einem Volkssport. Deshalb ist es wichtig, schwarze Schafe unter den Steuerzahlern zu überführen und sie konsequent zu bestrafen. Wenn es allerdings um die persönliche Steuerbelastung geht, empfindet eine knappe Mehrheit der Bürger sie als zu hoch. Auch dieses Ergebnis muss ernst genommen werden. Denn die Mehrheit der Bürger liegt in der Mitte der Einkommensskala. Hier greift der progressive Einkommensteuertarif bereits stark zu, denn die Tarifkurve steigt gerade im unteren Einkommensbereich deutlich an. Die unteren und mittleren Einkommen im Vergleich zu allen anderen steuerlich zu entlasten, wäre ein Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit. Zudem sollte die Politik die Bürger unbedingt besser aufklären. Die meisten von ihnen fühlen sich über die Verwendung der Steuermittel zu schlecht informiert. Quelle: ots/Rheinische Post

Okay. Das SPD-geführte Bundesfinanzministerium hat eine Umfrage machen lassen, die SPD-Positionen in der Finanzpolitik unterstützt. So sieht es auf den ersten Blick aus, doch es lohnt sich noch ein zweiter Blick in die neue repräsentative Umfrage zur Steuerpolitik, die an diesem Donnerstag veröffentlicht werden soll. Es kommen auch bemerkenswerte Ergebnisse zutage. Zum Beispiel, dass eine große Mehrheit der Deutschen gerne Steuern zahlt zur Finanzierung des Gemeinwesens. Dass die breite Mehrheit mit der einkommensabhängigen Art, wie besteuert wird, im Grundsatz einverstanden ist.

empty alt
Foto: Csaba Nagy / CC0 (via Pixabay)

Aktien sind nicht teuer

Das Steuersystem findet grundsätzlich viel Unterstützung. Für die Finanzpolitik ist das von großem Wert. Denn ohne die innere Unterstützung der Bürger könnte der deutsche Steuerstaat gar nicht funktionieren. Steuervermeidung und -hinterziehung würden ohne die Unterstützung breiter Bevölkerungsschichten zu einem Volkssport. Deshalb ist es wichtig, schwarze Schafe unter den Steuerzahlern zu überführen und sie konsequent zu bestrafen.

Wenn es allerdings um die persönliche Steuerbelastung geht, empfindet eine knappe Mehrheit der Bürger sie als zu hoch. Auch dieses Ergebnis muss ernst genommen werden. Denn die Mehrheit der Bürger liegt in der Mitte der Einkommensskala. Hier greift der progressive Einkommensteuertarif bereits stark zu, denn die Tarifkurve steigt gerade im unteren Einkommensbereich deutlich an. Die unteren und mittleren Einkommen im Vergleich zu allen anderen steuerlich zu entlasten, wäre ein Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit. Zudem sollte die Politik die Bürger unbedingt besser aufklären. Die meisten von ihnen fühlen sich über die Verwendung der Steuermittel zu schlecht informiert.



Quelle: ots/Rheinische Post
#mehrNachrichten
Der Bund hat mit dem Nachtragshaushalt seine Ausgaben in diesem Jahr mal eben um ein Drittel erhöht.
Foto: Tyler Casey

Viel hilft viel

Es kann einem schon schwindelig werden angesichts der großen Zahlen, die das Bundeskabinett an Hilfen für die Wirtschaft, Unternehmer und die Bevölkerung zum Schutz gegen die Folgen der Coronakrise...
Lindner forderte, dass die Hilfen für die Wirtschaft "schneller und unbürokratischer ankommen".
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Merkels Appell war dringlich und angemessen

FDP-Chef Christian Lindner hat die Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt. "Der Appell in seiner Dramatik war dringlich und angemessen und kam zum richtigen Zeitpunkt. Es haben...
Es spricht viel dafür, dass bereits dieses klare Kontaktverbot ausreichen kann, um den Anstieg der Infektionen zu begrenzen.
Foto: congerdesign / CC0 (via Pixabay)

Kontaktverzicht kann Leben retten

Ein auf zwei Wochen befristetes, bundesweites Kontaktverbot für mehr als zwei Menschen auf der Straße - das ist eine vernünftige Lösung zur Eindämmung der Pandemie, weil sie verkraftbar ist. Eine...
Engpässe könnte es Lakner zufolge vor allem bei der Spargel- und danach bei der Erdbeerente sowie im Gemüse- und Obstanbau geben.
Foto: Jai79 / CC0 (via Pixabay)

Bisher keine Sorgen um Lebensmittelversorgung wegen Einreisestopp für Erntehelfer

Der wegen der Corona-Pandemie verhängte Einreisestopp für osteuropäische Erntehelfer und andere Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft scheint die Versorgung mit Lebensmitteln nicht zu gefährden. "Die...
Derweil steht das staatliche Gesundheitssystem NHS vor dem Kollaps.
Foto: Chatham House / CC BY-NC-ND 2.0 (via Flickr)

Johnson versagt in der Corona-Krise

Corona-Krise? Nicht in Großbritannien. Das dachten zumindest viele Briten, obwohl die Situation in den Krankenhäusern des Königreichs schon schlimme Ausmaße angenommen hat. Als ob das Virus ein Witz...
Continental sendet nach der Viertelung des Börsenwerts innerhalb von gut zwei Jahren ein Signal an die Aktionäre.
Foto: Photomat / CC0 (via Pixabay)

Continental: Signal an die Aktionäre

Der Continental-Vorstand hat seine erst vor vier Wochen veröffentlichten Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr kassiert. In Anbetracht der drastischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, von...
Die nächste Zerreißprobe droht, wenn besonders hart betroffenen Staaten, wie Italien, Spanien oder Frankreich die Solidarität, auch die finanzielle, verweigert werden sollte.
Foto: Deniz Anttila / CC0 (via Pixabay)

Zeit für eine Umstellung in Brüssel

Die ungeliebte Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag scheint in Coronazeiten kaum noch jemanden aufzuregen. Denn es gibt derzeit ja wirklich lebenswichtigere Probleme. Allerdings, dass sich...
Back To Top