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Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland nimmt weiter zu. 2013 verfügten die oberen zehn Prozent der Haushalte über knapp 52 Prozent des Nettovermögens.

"Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand - das ideale Super-Spreading-Event!"
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Demos sind "ein Sargnagel" für die noch bestehende Corona-Regeln

Nun kann man Qualität und Methode der aktuellen Oxfam-Studie kritisieren, beiseite geschoben werden sollte das Thema nicht. Im Gegenteil: Die Bedeutung sozialer Ungleichheit darf nicht unterschätzt werden, sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Proteste, Politikverdrossenheit und die Abkapselung von Teilen der Gesellschaft mit allen Folgen sind nur einige Begleiterscheinungen.

Wird bei diesem Thema nicht gegengesteuert, dann verschärft sich die soziale Ungleichheit in den kommenden Jahrzehnten automatisch weiter. Dann haben es Geringqualifizierte immer schwerer, einen Job zu finden. Dann wird die Integration von Immigranten immer schwieriger. Dann fehlt es immer mehr Arbeitslosen an Geld und Selbstachtung. Und immer mehr Menschen gelten als arm.

Gewerkschaften und linke Parteien fordern deshalb eine höhere Besteuerung von Kapitaleinkünften und Erbschaften. Doch mit Umverteilungen ist es allein nicht getan. Eine Möglichkeit, das Problem an der Wurzel zu packen, ist eine auf mehr Chancengleichheit ausgerichtete Bildungspolitik.

Wenn bildungsfernen Bevölkerungsgruppen mehr Perspektiven eröffnet würden, verbesserten sich deren Aussichten auf beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg. Gleichzeitig stiege etwa die Zahl der Fachkräfte, von denen die Wirtschaft - wie regelmäßig zu lesen - reichlich sucht. Nicht zuletzt änderte das dadurch gewonnene Selbstvertrauen das Bewusstsein, auf staatliche Stütze angewiesen zu sein.



Quelle: ots/Thüringische Landeszeitung


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