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Die renommierte Deutsch-Japanische-Gesellschaft Hamburg (DJG) hat nach Recherchen den NDR "Hamburg Journals" Spendengelder in Höhe von mehr als 250.000 Euro nicht zweckgemäß eingesetzt.

Die Leiharbeit war und ist der Motor der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland
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Fast zwei Drittel der Leiharbeitskräfte erhalten Niedriglohn

Nach der verheerenden Reaktor- und Naturkatastrophe 2011 rund um die japanische Stadt Fukushima hatte die DJG Hamburg offensiv um Spenden für von der Katastrophe betroffene Kinder geworben. Bei mehreren Benefizveranstaltungen - darunter in der Handelskammer Hamburg, unter Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz - warb die Präsidentin der DJG Hamburg, Eiko Hashimaru-Shigemitsu, dafür, Waisenkinder in der Region Sendai (ca eine Autostunde vom Unglücksort entfernt) mit den Spenden aus Hamburg zu unterstützen. Aus den Dokumenten, die dem "Hamburg Journal" im NDR Fernsehen exklusiv vorliegen, geht hingegen eindeutig hervor, dass die Öffentlichkeit und die Mitglieder der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft jahrelang im Unklaren gelassen worden sind, wohin die Gelder flossen. Die NDR-Recherchen belegen: Ein Großteil der eingenommenen Spendengelder (ca. 230.000 Euro) sind in einen Deutsch-Japanischen Unterstützerfonds geflossen, über den zum überwiegenden Teil Stipendien japanischer Jurastudenten finanziert wurden. Ein weiterer, kleinerer Betrag (ca. 20.000 Euro)der Spendengelder für Hilfsprojekte, liegt immer noch ungenutzt in Hamburg. Die DJG Hamburg bestätigte gegenüber dem Hamburg Journal diese Verwendung der Spendengelder. Allerdings sehe man darin kein Problem, die Spenden seien korrekt eingesetzt worden.

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