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In zwölf Ländern der Europäischen Union sind 20 Prozent oder deutlich mehr junge Menschen ohne Job. Das ist neben vielen anderen Krisen ein miserables Zeugnis.

Die Zeit wird zeigen, ob dieser Grenzwert klug gewählt war.
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Grenzwert für neue Corona-Infektionen

In den vergangenen Jahren wurden viele gut gemeinte Programme aufgelegt und Fördertöpfe mit Milliardensummen gefüttert. Die Wirkung ist erkennbar, aber zu gering. Weil Geld allein vor allem eine Gefahr birgt: Es verpufft, wenn die Subventionen nicht von Reformen begleitet werden, die an den Arbeitsmarkt angepasst werden. Ausbildungssysteme, die nicht mit den Entwicklungen der Wirtschaft Schritt halten, wo längst die Philosophie der digitalen Industrie 4.0 gepredigt wird, produzieren keine jungen Arbeitskräfte, die gebraucht werden.

Der Ruf nach einem Umbau des Bildungswesens gehört zu jenen Anforderungen, die Bestandteil des Programmpaketes für marode Mitgliedstaaten sind. Aber da manche Regierungen unter Haushaltsdruck auf kurzatmige Maßnahmen setzen, streichen sie Bildungs- und Sozialprogramme zusammen. Es ist der falsche Weg.



Quelle: ots/Westfalen-Blatt


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