2-4 Minuten Lesezeit  796 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Wenn man sich heute so den Nachwuchs unserer elitären Parteien anschaut, muss man mit Erschrecken feststellen, dass sich eine Generation von Aktivisten entwickelt, die durch ihr Handeln genau das bewirken, was sie eigentlich versuchen zu verhindern. Es geschieht ein Denken aus dem goldenen Käfig heraus, welches realitätsfremder nicht mehr sein könnte.

Schauspielerin bewegt sich "meistens in gebückter Haltung", lernt aber auch Texte von Beckett.
Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

Durch Corona so viel Zeit wie noch nie im Garten verbracht

Grün wird rot und links geht nach rechts.

So haben sich nun die "Jungen Grünen" das Ziel gesetzt, Deutschland aufzulösen! Sie möchten kein Deutschland mehr, und wenn überhaupt, dann nur ein Deutschland, wo alles schön geweißelt ist. Niemand sollte in diesem schönen, grün geweißelten Deutschland auf die Idee kommen, einen Nationalstolz zu entwickeln, und schon gar nicht an Veranstaltungen teilnehmen, denen Millionen Menschen weltweit zusehen. Wenn z.B. die Welt - wie zur WM in 2006 - auf Deutschland schaut, sollten sie nicht das sehen, was sie zu sehen bekamen, nämlich ein Land der Freude, ein Land der Gastfreundschaft. Nein, auf gar keinen Fall! Und schon gar nicht sollen all diese deutschen Fahnen in der Welt umhergeschwenkt werden, wir sind doch nicht mehr im 3. Reich!

Leider hatte man den Kampf - den grünen Kampf gegen das deutsche Fahnen schwingende Proletariat - in 2006 verloren. Nun versucht man es erneut, natürlich zur EM, da man sonst ja nicht die Medienverbreitung bekommt, die man sich wünscht. Man versucht es mit Sprüchen wie: „Patriotismus, Nein Danke“. Es streunen sogar Gruppen von „Patriotismus, Nein Danke“- Anhängern gedankenlos durch die Lande und entwenden oder zerstören Eigentum Dritter. Sie sind stolz darauf, in Zeremonien ihr Beutegut zu zerstören, weil sie alles Deutsche zerstören müssen, denn Deutschsein ist schlecht.

Das hört sich irgendwie nach einer anderen, vergangenen Jugend an, die vor fast 80 Jahren durch die Lande zog und alles zerstören mussten, was damals nicht in deren Weltbild gepasst hat. Geschichte hat die Neigung, sich selbst zu wiederholen, und das, was eigentlich verhindert werden soll, wird hier selbst betrieben. Erschreckend, wenn man so indoktriniert ist, dass man selbst zu dem geworden ist, was man von anderen befürchtet zu sein. Leider lässt die eigene Arroganz diese Erkenntnis bei den Tätern nicht zu.

Was gibt denn diesen Menschen nun die Freiheit, dies zu tun? Wie können sie sich so offen gegen das eigene Land aussprechen, in dem sie leben? Was steht denn in ihrem Reisepass? Deutsch? Das wäre aber peinlich, also schnell in den Reißwolf damit. Oder vielleicht doch nicht, denn wenn man ja doch noch dieses so verhasste Deutschland verlassen möchte, und wenn auch nur, um in den Urlaub zu fliegen, um sich von dem deutschen patriotischen Proletariat zu erholen, braucht man ihn ja doch noch.

Die Freiheit, die heute garantiert, dass man „Patriotismus, Nein Danke“ sagen kann, ist dieselbe Freiheit, die anderen garantiert, ihre deutschen Fähnchen zu schwingen. Wer das eine nicht will, muss das andere auch unterlassen. Freiheit kommt von frei sein. Gedankengut in junge Köpfe zu implementieren, um seine persönlichen Ziele zu verwirklichen, hat nichts mehr mit Freiheit zu tun, sondern mit Faschismus.

Wir leben noch in einem Land, in dem jeder das Recht hat, sein Leben so zu leben, wie es ihm lebenswert erscheint, solange er die Rechte anderer nicht verletzt. Wenn nun jemand alles Deutsche hasst, ist dass seine persönliche Sache, wenn aber so weit gegangen wird, andere anzustiften, diesen Hass in Taten umzusetzen, oder selbst in die Tat umzusetzten, bewegt man sich gnadenlos über den Abgrund hinaus. Wie kommt es, dass, wenn einem die Argumente ausgehen, mit Taten das umgesetzt wird, was man mit Argumenten nicht schafft?

Aber was machen wir uns denn überhaupt Gedanken? Es geschieht doch zu unser aller Wohl! Wir können doch darauf vertrauen, dass diese elitären Produkte antiautoritärer Erziehung zum Wohle Aller handeln, denn schließlich ist ihnen dieses doch in die Wiege gelegt worden, es ist ihr Geburtsrecht, es liegt ihnen im Blut. Niemand anderes ist prädestinierter zu wissen, was gut ist fürs Fahne schwingende Proletariat. Und Deutsch ist schlecht, und wenn ihr es nicht glaubt und weiterhin eure Fahnen schwenkt, dann schickt man euch mal jemanden vorbei.

Hört sich seltsam an? Leider ist es so. Gut versteckt im Manifest „Patriotismus, Nein Danke“ der Jungen Grünen findet man Gedankengut, was für Deutschland gefährlich ist. Aber das soll es ja auch sein, denn Deutsch soll ja zerstört werden, denn Deutschsein ist schlecht. Willkommen zur Geburtsstunde des Antigermanismus. Bald können wir Deutsche uns genauso verfolgt fühlen, wie andere bereits vor uns.

Lange habe ich überlegt, dies zu schreiben, aber die Bestätigung meiner Befürchtungen durch neuere Berichte in den Medien bestärkt mich in der Befürchtung, dass sich ein Gedankengut in Deutschland etabliert, welches sehr gefährlich ist. Bei Verfassungsschützern müssten bereits alle Warnlichter leuchten, denn hier werden die Artikel 2-5 des Grundgesetzes mit Füßen getreten, und dies von den jungen Vertretern einer Deutschen Partei.

Grüne Jungend - „Patriotismus, Nein Danke“ (gelöscht)

Grüne Jungend - „Patriotismus, Nein Danke“ (im Internet Archiv)

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