Foto: Eoghan OLionnain / Flickr (CC BY-SA 2.0)
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Das Attentat im Jüdischen Museum von Brüssel, der Angriff auf die französische Satirezeitschrift »Charlie Hebdo«, die Schüsse auf ein Kulturcafé in Kopenhagen, das Massaker an Besuchern des Pariser Bataclan-Theaters. Und jetzt wieder Brüssel.

Zoudé sprach sich für die Streichung des Begriffs "Rasse" aus dem Grundgesetz aus.
Foto: Michael Schilling / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Rassismus-Debatte: Deutsche Filmakademie fordert Quote

Mit tödlicher Wucht reagieren Bombenleger offensichtlich auf die Festnahme mutmaßlicher Bataclan-Attentäter in der vergangenen Woche und treffen abermals Unschuldige. Der Terror hat in (West-)Europa Fuß gefasst. Und trifft mit Brüssel, das sich als Herz Europas sieht, eine Metropole mit hohem Symbolwert auch für islamistische Attentäter. Daran-hat-der-Westen-selbst-Schuld-Kommentare sind in dieser Situation wohlfeil. Ja, der Norden lebt seit Jahrhunderten auf Kosten des Südens, die aktuelle Politik ändert daran nichts, die Großmächte führten und führen Stellvertreterkriege in Krisenregionen, unterstützten militärische Gruppierungen je nach Interessenlage.

Ganze Staaten wurden dem Zerfall preisgegeben und insbesondere Europa verweigert sich, sein diplomatisches Potenzial zur Entspannung von Konflikten einzubringen. All dies ist richtig - und liefert keinerlei Rezept, wie Anschläge wenn schon nicht verhindert, so doch in Zahl und Ausmaß begrenzt werden könnten. Man braucht kein Prophet zu sein um vorauszusehen, dass sich die Spirale der Gewalt weiterdreht: neue Razzien in der sogenannten Islamistenszene, weitere Festnahmen, wieder Angriffe als »Racheakte«. So bitter es ist: Europa wird sich damit abfinden müssen, mit dem Terror zu leben.



Quelle: ots/neues deutschland


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