Josef Mengele im 2. Weltkrieg
Josef Mengele im 2. Weltkrieg Foto: Wikimedia Commons
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Der israelische Geheimdienst Mossad hatte mehrmals die Chance, den NS-Kriegsverbrecher Josef Mengele in seinem Versteck in Südamerika zu ergreifen. Das geht aus der bis heute geheimen Mengele-Akte des Mossad hervor, über die DIE ZEIT in ihrer neuen Ausgabe berichtet.

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Zwischenzeitlich hatte der israelische Ministerpräsident Menachem Begin sogar angeordnet, Mengele zu töten. Im Juli 1977 hatte Begin verfügt, "die Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern wiederaufzunehmen, insbesondere nach Josef Mengele. Wenn es nicht möglich sein sollte, sie vor Gericht zu bringen, sollten sie umgebracht werden." Letztlich scheiterten die Zugriffe an der Unentschlossenheit der Mossad-Führung. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Mengele zunächst nach Buenos Aires und Paraguay und schließlich nach Brasilien geflohen.

1962 hatte ein deutscher Journalist mit gutem Kontakt zu ehemaligen NS-Größen den Mossad auf die Spur des Arztes gebracht. Auf Grund der Hinweise observierte der Mossad einen Exildeutschen, der sich wiederholt zu einer abgelegenen Farm am Rand von São Paulo begab. Im Juli 1962 trafen mehrere bewaffnete Mossad-Agenten bei der Observation auf eine Gruppe von Männern, unter denen sich offenbar Mengele befand. Doch das Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv gab überraschenderweise kein grünes Licht für einen Zugriff. Als die Israelis später erneut suchten, war Mengele verschwunden.

Eine Brasilianerin berichtete dem Mossad zudem davon, dass sie ebenfalls 1962 bei einer Geburtstagsfeier für Mengele anwesend gewesen sei. Doch der Geheimdienst schickte nur einen einzelnen Agenten, um die Geschichte zu überprüfen. Erst unter Menachem Begin intensivierte der Geheimdienst seine Suche wieder - zu spät: Am 7. Februar 1979 starb Mengele in der Nähe von São Paulo bei einem Badeunfall.



Quelle: ots/DIE ZEIT


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