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Symbolpolitik wo man hinschaut. Die Bundesregierung will die Zahl der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan auf 980 erhöhen. Sie sollen im Rahmen der Nato-geführten Resolute Support Mission der afghanischen Armee helfen, für Sicherheit am Hindukusch zu sorgen.

Die 130 zusätzlichen militärischen Aufbauhelfer werden ihre afghanischen Kameraden sicher gut beraten. Die prekäre Sicherheitslage in dem fernen Land wird sich durch das zusätzliche Engagement aber kaum verbessern. Dafür müsste viel mehr geschehen. Dazu ist aber niemand mehr bereit. Innenpolitisch erweckt die große Koalition den Eindruck, dass ein paar Soldaten tatsächlich etwas verändern.

Vor allem CDU-Außenpolitiker wollen in Afghanistan Regionen zu sicheren Schutzzonen erklären, in die sie Flüchtlinge zurückschicken können. Das ist Unsinn. Das müssten die Außenpolitiker wissen. Statt unnütze Vorschläge zu machen, sollten sie ein überzeugendes Hilfskonzept für Afghanistan erarbeiten.



Quelle: ots / Frankfurter Rundschau


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