#zeitfokus.

Samstag, 04 Apr 2020
Foto: Michal Jarmoluk / CC0 (via Pixabay)
 1-2 Minuten Lesezeit  222 Worte im Text  vor 49 Tagen
Jeder vierte Armutsgefährdete in Deutschland hat einen Job. Jeder vierte Armutsgefährdete in Deutschland ist nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Sonnabend-Ausgabe) erwerbstätig. Ein weiteres knappes Viertel der Menschen, die mit ihrem Geld kaum über die Runden kommen, sind Rentner im Alter von mindestens 65 Jahren, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zur "Struktur der einkommensarmen Bevölkerung", die von der Sozialexpertin der Linken, Sabine Zimmermann, ausgewertet wurden. Demnach gab es im Jahr 2018 unter den Armutsgefährdeten in Deutschland hauptsächlich vier große Gruppen. 25,4 Prozent gingen einer Beschäftigung nach. Weitere knapp 23 Prozent waren Rentner, fast 21 Prozent Kinder und Jugendliche. Zur vierten Gruppe (24,2 Prozent) zählten unter anderem Erwerbsgeminderte und die so genannte stille Reserve, also zum Beispiel Menschen, die sich entmutigt von der Jobsuche zurückgezogen haben. Als armutsgefährdet gilt nach EU-Definition, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens der Gesamtbevölkerung auskommen muss. Für Ein-Personen-Haushalte in Deutschland lag diese Schwelle 2018 bei 1.035 Euro im Monat. "Einerseits sind Millionen Menschen arm trotz Arbeit. Andererseits stellen die Schwächsten in unserer Gesellschaft den überwiegenden Teil der Armen, also Kinder, alte Menschen und alle, die schlicht keine Arbeit finden", kritisierte Zimmermann. Nötig seien eine Stärkung der Tarifbindung sowie eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns. Zugleich müsse der Sozialstaat wieder stark und verlässlich werden, meinte die Linken-Politikerin. Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung

Jeder vierte Armutsgefährdete in Deutschland ist nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Sonnabend-Ausgabe) erwerbstätig. Ein weiteres knappes Viertel der Menschen, die mit ihrem Geld kaum über die Runden kommen, sind Rentner im Alter von mindestens 65 Jahren, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zur "Struktur der einkommensarmen Bevölkerung", die von der Sozialexpertin der Linken, Sabine Zimmermann, ausgewertet wurden.

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Foto: pxhere / CC0

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Demnach gab es im Jahr 2018 unter den Armutsgefährdeten in Deutschland hauptsächlich vier große Gruppen. 25,4 Prozent gingen einer Beschäftigung nach. Weitere knapp 23 Prozent waren Rentner, fast 21 Prozent Kinder und Jugendliche. Zur vierten Gruppe (24,2 Prozent) zählten unter anderem Erwerbsgeminderte und die so genannte stille Reserve, also zum Beispiel Menschen, die sich entmutigt von der Jobsuche zurückgezogen haben.

Als armutsgefährdet gilt nach EU-Definition, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens der Gesamtbevölkerung auskommen muss. Für Ein-Personen-Haushalte in Deutschland lag diese Schwelle 2018 bei 1.035 Euro im Monat.

"Einerseits sind Millionen Menschen arm trotz Arbeit. Andererseits stellen die Schwächsten in unserer Gesellschaft den überwiegenden Teil der Armen, also Kinder, alte Menschen und alle, die schlicht keine Arbeit finden", kritisierte Zimmermann. Nötig seien eine Stärkung der Tarifbindung sowie eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns. Zugleich müsse der Sozialstaat wieder stark und verlässlich werden, meinte die Linken-Politikerin.



Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung
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