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Israels Botschafter in Deutschland Yakov Hadas-Handelsman ist besorgt über den Anstieg des Antisemitismus in Europa.

Es ist skurril, dass das Land in einer Situation, in der wir auf ein Infektionsgeschehen wie im März zusteuern, Schulen und Kitas öffnet.
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Die Teststrategie sollte hinterfragt werden

In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte er: "Antisemitismus ist in allen Schichten der Gesellschaft vorhanden". Judenhass sei mittlerweile nicht mehr auf rechtsextremistische Gruppen beschränkt. Vor allem in Westeuropa sei die Zahl der Übergriffe gegen Juden in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. "Dafür gibt es leider genügend Beispiele. Es ist eine Schande, dass so etwas passiert", so der Botschafter weiter.

Der Zuzug von Asylbewerbern aus israelkritischen Regionen könnte das Problem noch verstärken. Derzeit kämen viele Flüchtlinge aus Ländern nach Deutschland, in denen Juden verbreitet als Feinde betrachtet würden. So kursierten teilweise Verschwörungstheorien unter geflüchteten Syrern, die Israel als Unterstützer von Diktator Baschar al-Assad bezeichneten, erklärte Hadas-Handelsman. Dennoch verwies der Botschafter darauf, dass der Antisemitismus auch unabhängig von den Flüchtlingen ein nach wie vor großes Problem in Deutschland sei. "Ich glaube nicht, dass die meisten Übergriffe von Muslimen begangen werden", so der Botschafter.

An diesem Mittwoch wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. In Deutschland ist der Termin seit 1996 bundesweit gesetzlich verankert.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung


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