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Die Landkreise und die Region Hannover werden den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren zum 1. August 2013 ganz überwiegend erfüllen können. Damit kommen die Landkreise in Niedersachsen ihrem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag für die Kinderbetreuung erfolgreich nach.

Die Bundesregierung hat Angst vor der Macht der Kommunen.
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Seehofers Blockaden

Die Landkreise und die Region Hannover werden den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren zum 1. August 2013 ganz überwiegend erfüllen können. Damit kommen die Landkreise in Niedersachsen ihrem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag für die Kinderbetreuung erfolgreich nach. Dies bestätigt eine Umfrage des Niedersächsischen Landkreistages (NLT). Wenn bundesweit von derzeit noch 220.000 fehlenden Krippenplätzen die Rede ist, trifft diese Panik­mache auf Niedersachsen nicht zu.

Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages, Prof. Dr. Hubert Meyer, hob die Ausbaudynamik in Nie­dersachsen hervor: „Allein im letzten Jahr sind 13.000 neue Plätze ge­schaffen worden. Damit werden bereits 30 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Niedersachsen in einer Krippe oder in Tagespflege be­treut. Zum 1. August 2013 fehlen vorübergehend im kreisangehörigen Raum vermutlich deutlich weniger als 500 Plätze. Niedersachsen liegt damit noch besser als der Bundesdurchschnitt, wie eine Umfrage des Deutschen Landkreistages vor wenigen Tagen ergeben hat. Diese Kraftanstrengung der niedersächsischen Kommunen verdient umso mehr Anerkennung, als das Land noch vor Kurzem bundesweit auf dem vorletzten Platz in der Betreuung der unter Dreijährigen lag.“

Auch weil sich in Teilen des Landes ein Betreuungsbedarf abzeichnet, der deutlich über der politisch gesetzten Quote von 39 Prozent liegt, wird der Ausbau des Krippenangebots ungebrochen fortgesetzt. Die Kom­munen werden weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um den Versorgungsbedarfen gerecht zu werden. Daher wird auch bei Versor­gungsengpässen in allen Einzelfällen nach Lösungen mit den betrof­fenen Eltern gesucht werden.

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