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Die mit öffentlichen Infrastrukturen befassten Unternehmen in Deutschland sehen gravierende Lücken bei der Leistungskontrolle von Energienetzen, Bahntrassen oder der Wasserversorgung.

Die nächste Zerreißprobe droht, wenn besonders hart betroffenen Staaten, wie Italien, Spanien oder Frankreich die Solidarität, auch die finanzielle, verweigert werden sollte.
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Zeit für eine Umstellung in Brüssel

Nur gut jedes fünfte Unternehmen hat ein vollumfängliches Anlagen-Controlling implementiert (12 Prozent) bzw. mit den strategischen Zielen abgestimmt (10 Prozent). Das zeigt die Studie „Asset Management kritischer öffentlicher Infrastrukturen“ von CSC (NYSE: CSC), bei der 100 Führungskräfte in Deutschland befragt wurden.

Die Chancen der digitalen Vernetzung kritischer Infrastrukturen liegen auf der Hand. Die Konsum- und Investitionsgüterindustrie macht vor, wie Produkte und Maschinen über den Datenaustausch tausender Sensoren miteinander kommunizieren und Abläufe kosteneffizienter gestaltet werden können. Schritte in diese Richtung gehen auch die Betreiber kritischer öffentlicher Infrastrukturen – oft stehen sie dabei aber erst am Anfang. Nur gut jeder Zweite sammelt beispielsweise gezielt Daten über Wartung und Abnutzung (52 Prozent), Störungen (53 Prozent) oder Unterhalts- und Betriebskosten (56 Prozent). Für eine optimierte Entscheidungsfindung und strategische Gesamtplanung werden solche Schlüsseldaten jedoch selten systematisch zusammengeführt. Nur jedes zehnte Unternehmen stützt sich aktuell auf ein ausgereiftes Anlagen-Controlling, mit dem sich Investitionseffizienz oder Anlagenperformance validieren lassen.

Gleichzeitig mangelt es für ein professionelles Anlagen-Management an Weichenstellungen bei der Zuständigkeit. Die verantwortlichen Anlagen-Manager werden für die Planung der Investitionen (52 Prozent), bei Fragen der Instandhaltung (51 Prozent) oder regulatorischen Aufgaben (40 Prozent) bisher noch vergleichsweise selten eingesetzt. Bei jeder zweiten Geschäftsleitung steht das „Anlagen-Management“ noch nicht einmal regelmäßig auf der Tagesordnung.

„Die Betreiber kritischer Infrastrukturen sollten die Chancen moderner Digitalisierungstechnik konsequenter nutzen“, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Im Wettbewerb um den Betrieb öffentlicher Infrastrukturen fordert der Kostendruck bei steigenden Nutzerzahlen und zunehmender Nutzungsdauer neue Planungsparameter und -kompetenzen. Mit dem Einsatz vernetzter IT-Komponenten lassen sich Anlagen mit Blick auf Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit mit ganz neuer Präzision steuern.“



Quelle: CSC


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