Der Inpsekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz nach der Unterzeichnung der Entwicklkungsvereinbarung - FCAS  und NGWS
Der Inpsekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz nach der Unterzeichnung der Entwicklkungsvereinbarung - FCAS und NGWS Foto: Bundeswehr / Jane Schmidt
 1 Minute Lesezeit  191 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Die Verteidigungsminister Frankreichs, Spaniens und Deutschlands unterschrieben heute auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung des Future Combat Air Systems (FCAS) und des New Generation Weapon Systems (NWGS).

Als nächster Schritt kann ein Konzept für das zukünftige Waffensystem entwickelt werden. In dieser Phase werden gemeinsame Studien zur Erarbeitung von Systemkonzepten erstellt, diese beinhalten Einsatzkonzepte und Missionsumgebungen. Anschließend können funktionale Forderungen abgeleitet und spätere Forschungs- und Technologiepläne entwickelt werden.

Die Technologie wird bis 2030 ein erstes Mal demonstriert.

Der Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, zur heutigen Vertragsunterzeichnung in Paris: "Heute starten wir ein neues Kapitel für unsere Luftwaffen. Die gemeinsame Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs ist ein Zeichen der tiefen Freundschaft zwischen unseren Ländern, des gegenseitigen Vertrauens und der großen europäischen Innovationskraft. Mit diesem gemeinsamen Weg ins 21. Jahrhundert bestimmen wir die Zukunft."

Bei FCAS handelt es sich um ein "System of Systems", welches als operativer Verbund verschiedene Einsatz- und Führungssysteme der Luftwaffe vereinen soll. Bedeutender Kern des FCAS wird ein hochflexibles, bemanntes Mehrzweckkampfflugzeug der nächsten (fünften) Generation sein. Dieses soll vernetzt mit anderen bemannten und unbemannten Waffensystemen zum Einsatz kommen.



Quelle: ots/Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe
#mehrNachrichten
Back To Top