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Mineralölverband gibt Entwarnung - kein Preisschock an der Tankstelle

Angesichts der Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran müssen die deutschen Autofahrer vorerst nicht mit einem Preissprung an der Zapfsäule rechnen. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Christian Küchen, sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag): "Bis jetzt sind Preissteigerungen an deutschen Tankstellen im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen ausgeblieben." Die Benzinpreise seien in den letzten Tagen sogar leicht gesunken.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Themen.
Foto: Markus Spiske / CC0 (via Pixabay)

Angesichts der Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran müssen die deutschen Autofahrer vorerst nicht mit einem Preissprung an der Zapfsäule rechnen. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Christian Küchen, sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag): "Bis jetzt sind Preissteigerungen an deutschen Tankstellen im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen ausgeblieben." Die Benzinpreise seien in den letzten Tagen sogar leicht gesunken.

Auch bei einer erneuten Verschärfung des Konflikts bleibe die Ölversorgung in Deutschland "im vollen Umfang gesichert", betonte Küchen. Deutschland beziehe Öl aus rund 30 Ländern weltweit. "Hauptlieferanten sind Russland, Norwegen, Großbritannien und Kasachstan. Aus dem Iran dagegen kamen 2019 nur 273.000 Tonnen Öl - das waren 0,3 Prozent aller Ölimporte."

Zudem wisse man von geopolitischen Ereignissen in letzter Zeit, "dass sich die Lage an den Ölmärkten schnell normalisiert hat". Das sei etwa nach dem Angriff auf einen Öltanker in der Straße von Hormuz oder saudische Öl-Anlagen der Fall gewesen.



Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung

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