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Der Streit um Sinn und Unsinn der Zeitumstellung könnte erneut an Fahrt gewinnen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag) berichtet, stützt ein neues Bundestagsgutachten die Hauptargumente der Kritiker. Demnach wird sich voraussichtlich kommende Woche auch das Parlament mit der Analyse beschäftigen.

Unruhe der Eltern überträgt sich auf Kinder.
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Kinder vor Corona-Panik schützen

In ihrem Endbericht "Bilanz der Sommerzeit", der der Zeitung vorliegt, kommt das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Bundestag zu dem Ergebnis, dass durch die Einführung die Energieeinsparungen "allenfalls minimal beziehungsweise zu vernachlässigen" seien. Außerdem bereite die Zeitumstellung manchen Menschen größere Mühe, "als in früheren Jahren angenommen wurde".

Selbst binnen vier Wochen gelinge "der Anpassungsprozess nur unvollständig beziehungsweise gar nicht". Das über 200 Seiten umfassende Gutachten wurde vom Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Auftrag gegeben.

Unter anderem aus diesen Gründen machen seit Jahren Gegner mobil gegen das Vor- und Zurückstellen der Uhr im Frühjahr und im Herbst.

Parlamentarische Initiativen im Bundestag und im Europaparlament zur Abschaffung sind bisher erfolglos geblieben. In diesem Jahr fällt die nächste Zeitumstellung auf den Ostersonntag. In der Nacht vom 26. auf den 27. März wird die Uhr um zwei Uhr morgens um eine Stunde vorgestellt.



Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung


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