Jens Spahn
Jens Spahn Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)
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Deutschlands oberster Patientenschützer hat die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen den Pflegenotstand scharf kritisiert. "Der Bundesgesundheitsminister verlautbart, dass es für Pflegebedürftige künftig teuer wird. Spahn ignoriert die Nöte der Betroffenen und legt den politischen Offenbarungseid ab", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Beim Netto-Vergleich liegen die Altersbezüge der freien Berufe aber noch immer 1,8-mal so hoch wie die durchschnittliche gesetzliche Rente.
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Renten aus Versorgungswerken doppelt so hoch wie gesetzliche Renten

Der Eigenanteil sei für viele Menschen im Heim nicht mehr zu stemmen, monierte Brysch und forderte, dass Bundestag und Bundesrat "das Heft des politischen Handelns für eine zukunftssichere Pflege in die Hand nehmen. Schließlich sind heute schon rund 30 Prozent der Pflegebedürftigen in den Heimen auf Sozialhilfe angewiesen." Brysch ergänzte: "Vorher wurden die Ersparnisse vollkommen aufgebraucht. So macht Pflege arm." Spahn hatte am Donnerstag beim Deutschen Pflegetag in Berlin erklärt, dass Pflegebedürftige längerfristig mehr als heute für Heimplätze bezahlen müssten.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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