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Das Fach Werken gibt es nicht mehr an allen Schulen, dabei würde es angesichts des schlechten Zustands vieler Klassenzimmer durchaus Sinn machen.

Erwartungsgemäß hat der amtierende Präsident bereits in der Wahlnacht damit begonnen, Zweifel an Briefwahlstimmen sowie dem amtlichen Endergebnis zu säen, und den Sieg faktisch für sich in Anspruch genommen.
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Auf Messers Schneide

Doch die baulichen Probleme sind zu massiv und leider nicht mit ein paar Eimern Farbe und ein paar Holzlatten zu lösen. Unterrichtsstunden fallen aus, weil Klassenräume nicht ordentlich geheizt werden können, Schadstoffe durch die Luft schwirren oder Ersatzteile nicht mehr vorhanden sind. Und zur gleichen Zeit diskutiert die Fachmesse Didacta in Köln die Chancen des digitalen Lernens. Moderne Technik soll vielerorts in marode Schulen, in denen Fenster nicht schließen und Toiletten eklig sind - das macht keinen Sinn.

Die Ausstattung und der gute Zustand von Schulen müssen in jeder Stadt höchste Priorität haben. Mehr Geld ist immer leicht zu fordern, doch schwer aufzutreiben. Deshalb müssen Kommunen wirklich jede Ausgabe überprüfen - erst recht die für teure Prestigeobjekte, die sich einige immer noch leisten. Schulen sind das neue Prestigeobjekt einer Stadt. Alles andere wäre wirklich ein Armutszeugnis.



Quelle: ots/Rheinische Post


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