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Die kürzlich angekündigte überdurchschnittliche Rentenerhöhung am 1. Juli dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass "aktuell 15,6 Prozent aller älteren westdeutschen und zwölf Prozent aller ostdeutschen Menschen über 65 Jahren von weniger als 917 Euro im Monat leben müssen und damit offiziell als arm gelten".

Mindestpreise wären allerdings "nur eine Art Schamgrenze, damit tierische Produkte nicht unterhalb der Produktionskosten der Landwirte verkauft werden".
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Habeck verteidigt Forderung nach höheren Fleischpreisen

Mit dieser Feststellung kommentiert der rentenpolitische Sprecher der LINKEN im Bundestag Birkwald die angekündigte Rentensteigerung um 4,25 Prozent Prozent im Westen und um 5,95 Prozent im Osten in einem Beitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe).

Die guten Nachrichten dürften "auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine ostdeutsche Eckrentnerin nach 45 Beitragsjahren immer noch 966 Euro weniger Rente im Jahr erhält als eine vergleichbare Rentnerin im Westen", so Birkwald weiter. In den Sternen stehe weiterhin, ob Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die längst überfällige Schließung der Rentenlücke zwischen Ost und West 27 Jahre nach dem Mauerfall endlich schließen werde.

Minirenten unter dem Existenzminimum seien schon heute Realität, und Altersarmut breite sich Jahr für Jahr immer weiter aus, vor allem in Ostdeutschland.



Quelle: ots/neues deutschland


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