Foto: U.S. Navy photo VIRIN: 050429-N-0000X-004 / CC0 (via Wikimedia Commons)
 1 Minute Lesezeit  175 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Insgesamt 51 Städte haben sich in Deutschland zu "Sicheren Häfen" erklärt. Damit bekunden die Städte ihre Bereitschaft, zusätzlich zu den gesetzlichen Aufnahmequoten aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe) hat die Städte angefragt, wie viele Geflüchtete das Bundesinnenministerium seitdem auf diese Städte verteilt hat. Das Ergebnis: Nur 39 Flüchtlinge wurden den Städten zugewiesen. Dabei stehen mindestens 765 Plätze für aus Seenot Gerettete bereit.

ThyssenKrupp Quartier in Essen
Foto: Armin von Preetzmann / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Geduldsprobe: Thyssenkrupp

Die Zeitung hatte 42 Städte angeschrieben, 40 von ihnen haben geantwortet. Nicht alle Städte haben jedoch konkrete Angaben gemacht, wie viele Menschen sie zusätzlich aufnehmen könnten.

Das Agieren des Bundesinnenministeriums wurde wiederholt von Seenotrettern, Politikern und Stadt- wie Landesregierungen kritisiert. Sind die Bereitschaftserklärungen der Städte dort überhaupt angekommen? »Das Innenministerium hat dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Hinweise auf die mögliche Aufnahmebereitschaft mehrerer Städte übermittelt, damit dies bei der innerdeutschen Verteilung soweit möglich berücksichtigt werden kann«, heißt es aus dem Ministerium gegenüber »nd«. Laut Innenministerium habe die Bundesregierung in den vergangenen Monaten bei 211 aus Seenot geretteten Menschen die Asylverfahren übernommen.



Quelle: ots/neues deutschland
#mehrNachrichten
Back To Top