Sonntag, 17 Jan 2021
Foto: Andreas Trojak / CC BY 2.0 via Flickr
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Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) sieht die Absage weiterer Auftritte türkischer Regierungsvertreter als Entgegenkommen.

Zu Hochmut oder Leichtsinn besteht aber weiterhin nicht der geringste Anlass. Das Virus ist nach wie vor da. An der Gefährdungslage ändert sich nichts.
Foto: Annie Spratt

Corona und Lockerungen

Generalsekretär Bülent Bilgi sagte am Dienstag im RBB-Inforadio: "Als Gegenleistung erwarten wir, dass das Türkei-Bashing und das Erdogan-Bashing zumindest reduziert wird. Deutschland und Europa sollten zum Alltag übergehen - und der Alltag sollte nicht Erdogan sein, sondern die Probleme, die wir in allen Bereichen haben. Das sollte man in Europa und auch in Deutschland angehen."

Die UETD hatte zuvor angekündigt, keine weiteren Veranstaltungen mit türkischen Regierungsvertretern mehr durchzuführen. "Wir möchten nicht, dass die Spannung in Deutschland weiter steigt", so Bilgi im Inforadio. "Wir sehen keinen Sinn darin, dass wir auf Teufel komm raus auf Informationsveranstaltungen beharren - was eigentlich unser Recht ist. Aber wir sehen, dass das kontraproduktiv ist für das Zusammenleben."

Die UETD gilt als verlängerter Arm der AKP in Europa.

Am 16. April wird in der Türkei über die Einführung eines Präsidialsystems abgestimmt.



Quelle: ots/rbb


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