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Klimaschutz

Bund zahlt halbe Milliarde Euro Förderung für Hybrid-Autos

Die Bundesregierung hat Kauf oder Leasing von sogenannten Plug-in-Hybridfahrzeugen in den vergangenen fünf Jahren mit mehr als einer halben Milliarde Euro subventioniert. Seit 2016 wurden bei Neuwagenkauf oder Neuwagen-Leasing 175.385 Hybridfahrzeuge mit dem Umweltbonus oder der Innovationsprämie gefördert. Im gleichen Zeitraum wurden auch 170.000 Elektrofahrzeuge gefördert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des haushaltspolitischen Sprechers der Grünen, Sven-Christian Kindler, hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Umwelt.
Wenn Klimaschutz lediglich auf dem Papier stattfindet, ist das staatlich subventionierter Klimabetrug.
Wenn Klimaschutz lediglich auf dem Papier stattfindet, ist das staatlich subventionierter Klimabetrug.
Foto: Goran Horvat

Die Bundesregierung hat Kauf oder Leasing von sogenannten Plug-in-Hybridfahrzeugen in den vergangenen fünf Jahren mit mehr als einer halben Milliarde Euro subventioniert. Seit 2016 wurden bei Neuwagenkauf oder Neuwagen-Leasing 175.385 Hybridfahrzeuge mit dem Umweltbonus oder der Innovationsprämie gefördert. Im gleichen Zeitraum wurden auch 170.000 Elektrofahrzeuge gefördert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des haushaltspolitischen Sprechers der Grünen, Sven-Christian Kindler, hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

"Die Bundesregierung hat in fünf Jahren mehr als eine halbe Milliarde Euro für die Förderung von Hybridautos verpulvert, obwohl die in der Realität vor allem fossil unterwegs sind, wie Untersuchungen zeigen. Wenn Klimaschutz lediglich auf dem Papier stattfindet, ist das staatlich subventionierter Klimabetrug", kritisiert Kindler. Viele würden ausschließlich mit dem fossilen Verbrennungsmotor fahren und den elektrischen Antrieb kaum nutzen. Kindler fordert: "Statt den Klimabetrug mit Hybriden weiter mit Steuergeld anzufeuern, sollte die Förderung mehr auf reine E-Autos ausgerichtet werden."

Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung