#zeitfokus.

Samstag, 04 Apr 2020
Robert Habeck
Robert Habeck Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)
 1 Minute Lesezeit  164 Worte im Text  vor 77 Tagen
Grünen-Chef Habeck fordert Tempo 130. Grünen-Chef Robert Habeck plädiert für ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen. "Das ist vor allem eine Frage der Sicherheit", sagte Habeck in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Strecken ohne Tempolimit seien eine Einladung zum aggressiven Fahren. Auf entsprechenden Trassen, etwa in Norddeutschland, gebe es einen "Raser-Tourismus". Habeck monierte ein "trügerisches Freiheitspathos" beim Autofahren. "Ich frage mich, wieso in ganz Europa ein Tempolimit gilt - nur wir tun so, als sei Freiheit nur ohne möglich." Der Grünen-Politiker verteidigte die Verteuerung fossiler Energieträger wie Benzin infolge der CO2-Abgabe. "Politik muss Regeln verändern. Sie kann nicht erwarten, dass der Verbraucher allein die Verantwortung trägt." Das Umsteuern sei nicht einfach, aber notwendig. "Die Auswirkungen der Klimakrise werden dramatisch. Wenn wir das System nicht grundlegendend verändern - Produktion, Energieverbrauch, Mobilität, Landwirtschaft -, werden die gesellschaftlichen Brüche, die sozialen Verwerfungen viel schärfer." Veränderung sei daher "die Bedingung für gesellschaftliche Stabilität in der Zukunft", sagte Habeck weiter. Quelle: ots/Kölner Stadt-Anzeiger

Grünen-Chef Robert Habeck plädiert für ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen. "Das ist vor allem eine Frage der Sicherheit", sagte Habeck in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Strecken ohne Tempolimit seien eine Einladung zum aggressiven Fahren. Auf entsprechenden Trassen, etwa in Norddeutschland, gebe es einen "Raser-Tourismus". Habeck monierte ein "trügerisches Freiheitspathos" beim Autofahren. "Ich frage mich, wieso in ganz Europa ein Tempolimit gilt - nur wir tun so, als sei Freiheit nur ohne möglich."

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Foto: alanbatt / CC0 (via Pixabay)

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Der Grünen-Politiker verteidigte die Verteuerung fossiler Energieträger wie Benzin infolge der CO2-Abgabe. "Politik muss Regeln verändern. Sie kann nicht erwarten, dass der Verbraucher allein die Verantwortung trägt." Das Umsteuern sei nicht einfach, aber notwendig. "Die Auswirkungen der Klimakrise werden dramatisch. Wenn wir das System nicht grundlegendend verändern - Produktion, Energieverbrauch, Mobilität, Landwirtschaft -, werden die gesellschaftlichen Brüche, die sozialen Verwerfungen viel schärfer." Veränderung sei daher "die Bedingung für gesellschaftliche Stabilität in der Zukunft", sagte Habeck weiter.



Quelle: ots/Kölner Stadt-Anzeiger
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