#zeitfokus.

Donnerstag, 09 Apr 2020
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Startschuss für bundesweite Informationskampagne 'Bienen füttern'. Am heutigen Donnerstag hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund und den Branchenverbänden den Auftakt der bundesweiten Informationskampagne "Bienen füttern" bekannt gegeben. Ab heute werden Informationsmaterialien des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Deutschen Imkerbundes in über 500 Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien in der gesamten Bundesrepublik verteilt. "Vor gut einem Jahr hat das BMEL mit den Partnerverbänden die Initiative "Bienen füttern" ins Leben gerufen. Seitdem haben wir vieles voran gebracht. Wir wollen aber noch mehr Menschen zum Bienen-Füttern bringen. Wir brauchen mehr bienenfreundliche Pflanzen in unseren Gärten und auf den Balkonen, denn nur wohl ernährte Bienen sind auch stark genug, Krankheiten und Parasiten, wie z.B. der Varroa-Milbe, mit Aussicht auf Erfolg zu widerstehen. Bienenschutz ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam angehen müssen: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und jeder Einzelne", sagte Bleser heute bei der Präsentation der Informationsmaterialien in Berlin. Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und mehr bienenfreundliche Blühpflanzen auf Balkone, Terrassen oder in die Gärten zu bringen. Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes, sagte: "Gerade junge Menschen, die sich mit Natur- und Umweltthemen befassen, haben eine wachsende Begeisterung für Bienen. Das Bienen-Füttern sollte zum Trend werden, denn gesunde Bienen bedeuten lebendige Artenvielfalt." Dazu sollen Käufer von Zierpflanzen in den Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien künftig besser über die Bedeutung und den Lebensraum von Bienen informiert werden. "Dort, wo unsere Kunden ihre Lust am Gärtnern mit kreativen Gestaltungsideen in Gärten und auf Balkonen umsetzen, darf das Thema "Bienenschutz" nicht fehlen. Bienenschutz geht jeden an! Mit der Informationskampagne stärken wir das Bewusstsein der Menschen für den verantwortungsbewussten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und dafür, dass Gärtnern und Bienengesundheit zusammen gehören", erklärte Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB). Parallel zu den Informationsmaßnahmen haben sich die Verbände in einem Branchendialog verständigt, den Produzenten von Jung- und Zierpflanzen zu empfehlen, ab dem 1. Januar 2016 auf den Einsatz von sieben Insektizid-Wirkstoffen zu verzichten. Die Verbände sprechen sich zudem dafür aus, den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln mit bienengefährlichen B1-Wirkstoffen an den Endverbraucher einzustellen. Bereits seit Anfang des Jahres werden diese Mittel in Baumärkten nicht mehr zum Verkauf angeboten. Bertram Fleischer, Generalsekretär des Zentralverbands Gartenbau e.V. und Johannes Welsch, der Geschäftsführer des Industrieverband Garten e.V. stellten die Brancheninitiative vor. Politik zum Bienenschutz: Forschen und fördern Die Initiative ist nur eine von mehreren Säulen, um für gute Nahrungsgrundlagen und gesunde Bienen der rund 750.000 Bienenvölker in Deutschland zu sorgen. Auch bei den anderen Projekten gilt: Bienenschutz geht nur gemeinsam. Einen Überblick schafft das Deutsche Bienenmonitoring von Bund und Ländern, um z.B. Winterverluste, Krankheiten oder die Rolle von Pflanzenschutzmitteln zu erforschen. Die aktuelle Bienen-App des BMEL ist kostenfrei in den einschlägigen App-Stores erhältlich. Die Liste bienenfreundlicher Pflanzen ist kostenfrei beim BMEL bestellbar. Quelle: BMEL

Am heutigen Donnerstag hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund und den Branchenverbänden den Auftakt der bundesweiten Informationskampagne "Bienen füttern" bekannt gegeben.

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Foto: Thomas Schulz / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wirtschaftsgutachten

Ab heute werden Informationsmaterialien des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Deutschen Imkerbundes in über 500 Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien in der gesamten Bundesrepublik verteilt. "Vor gut einem Jahr hat das BMEL mit den Partnerverbänden die Initiative "Bienen füttern" ins Leben gerufen. Seitdem haben wir vieles voran gebracht. Wir wollen aber noch mehr Menschen zum Bienen-Füttern bringen. Wir brauchen mehr bienenfreundliche Pflanzen in unseren Gärten und auf den Balkonen, denn nur wohl ernährte Bienen sind auch stark genug, Krankheiten und Parasiten, wie z.B. der Varroa-Milbe, mit Aussicht auf Erfolg zu widerstehen. Bienenschutz ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam angehen müssen: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und jeder Einzelne", sagte Bleser heute bei der Präsentation der Informationsmaterialien in Berlin.

Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und mehr bienenfreundliche Blühpflanzen auf Balkone, Terrassen oder in die Gärten zu bringen. Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes, sagte: "Gerade junge Menschen, die sich mit Natur- und Umweltthemen befassen, haben eine wachsende Begeisterung für Bienen. Das Bienen-Füttern sollte zum Trend werden, denn gesunde Bienen bedeuten lebendige Artenvielfalt."

Dazu sollen Käufer von Zierpflanzen in den Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien künftig besser über die Bedeutung und den Lebensraum von Bienen informiert werden. "Dort, wo unsere Kunden ihre Lust am Gärtnern mit kreativen Gestaltungsideen in Gärten und auf Balkonen umsetzen, darf das Thema "Bienenschutz" nicht fehlen. Bienenschutz geht jeden an! Mit der Informationskampagne stärken wir das Bewusstsein der Menschen für den verantwortungsbewussten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und dafür, dass Gärtnern und Bienengesundheit zusammen gehören", erklärte Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB).

Parallel zu den Informationsmaßnahmen haben sich die Verbände in einem Branchendialog verständigt, den Produzenten von Jung- und Zierpflanzen zu empfehlen, ab dem 1. Januar 2016 auf den Einsatz von sieben Insektizid-Wirkstoffen zu verzichten. Die Verbände sprechen sich zudem dafür aus, den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln mit bienengefährlichen B1-Wirkstoffen an den Endverbraucher einzustellen. Bereits seit Anfang des Jahres werden diese Mittel in Baumärkten nicht mehr zum Verkauf angeboten. Bertram Fleischer, Generalsekretär des Zentralverbands Gartenbau e.V. und Johannes Welsch, der Geschäftsführer des Industrieverband Garten e.V. stellten die Brancheninitiative vor.

Politik zum Bienenschutz: Forschen und fördern

Die Initiative ist nur eine von mehreren Säulen, um für gute Nahrungsgrundlagen und gesunde Bienen der rund 750.000 Bienenvölker in Deutschland zu sorgen. Auch bei den anderen Projekten gilt: Bienenschutz geht nur gemeinsam. Einen Überblick schafft das Deutsche Bienenmonitoring von Bund und Ländern, um z.B. Winterverluste, Krankheiten oder die Rolle von Pflanzenschutzmitteln zu erforschen.

Die aktuelle Bienen-App des BMEL ist kostenfrei in den einschlägigen App-Stores erhältlich. Die Liste bienenfreundlicher Pflanzen ist kostenfrei beim BMEL bestellbar.



Quelle: BMEL


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