Samstag, 08 Aug 2020
Foto: Tomáš Novák / CC0 (via Pixabay)
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Die Waldbesitzer in Deutschland haben vom Staat eine finanzielle Entschädigung für ihren Beitrag zum Klimaschutz gefordert. "Die Waldbesitzer müssen von den Einnahmen aus einer CO2-Abgabe profitieren, unabhängig davon, welches Modell sich am Ende durchsetzt", verlangte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Dachverband vertritt die Interessen von rund zwei Millionen kommunalen und privaten Waldeigentümern in Deutschland.

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Foto: Studio Incendo / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wegschauen ist keine Option für Hongkong

"Die Wälder erfüllen eine wichtige Funktion für den Klimaschutz, sie binden jährlich 52 Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre. Dazu leistet die nachhaltige Waldbewirtschaftung einen entscheidenden Beitrag", sagte von der Marwitz. "Meine Sorge ist, dass dieser Beitrag in der aktuellen Debatte rund um den Klimaschutz einfach eingepreist, aber nicht bezahlt wird." Die Waldbesitzer müssten finanziell in die Lage versetzt werden, die Wälder weiterhin zu pflegen. Das werde immer schwieriger - nicht zuletzt wegen der klimatischen Bedingungen. Dürre- und Sturmschäden sowie der Borkenkäferbefall haben den Wäldern schwer zugesetzt.

Die Unionsparteien, für die von der Marwitz im Bundestag sitzt, haben noch zu keiner einheitlichen Haltung in der Frage einer CO2-Bepreisung gefunden. In der Diskussion sind sowohl eine Steuer auf Treibhausgase als auch eine Ausweitung des Zertifikatehandels.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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