Berlinale 2015: Neues Filmabkommen stärkt Koproduktionen mit den Niederlanden

Foto: artie* / Flickr (CC)

Wirtschaft
Typographie
  • kleiner klein Standard groß größer
  • Standard Helvetica Segoe Georgia Times

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, wird am morgigen Samstag gemeinsam mit dem Vertreter des Auswärtigen Amts, Andreas Görgen und ihrer niederländischen Amtskollegin Mariette Bussemaker am Rande der Berlinale ein deutsch-niederländisches Filmabkommen unterzeichnen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte vorab: „Von dem ersten deutsch-niederländischen Filmabkommen verspreche ich mir kulturpolitisch eine deutliche Bereicherung für die Filmkunst in unseren beiden Ländern. Es wird künftig einfacher, gemeinsame Filmprojekte zu realisieren - mit höheren Produktionsbudgets und einer besseren Verbreitung der Filme. Mit dem Abkommen eröffnen sich neue künstlerische Möglichkeiten, auch deshalb, weil deutsche und niederländische Filmemacher auf ihren jeweiligen Stärken in den unterschiedlichen Genres aufbauen können. Von der Unterzeichnung des Filmabkommens können unsere ohnehin sehr intensiven kulturellen Beziehungen mit den Niederlanden nur profitieren.“

Vor der Unterzeichnung des bilateralen Filmabkommens wird Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Bundeskanzleramt mit der niederländischen Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Mariette Bussemaker, zu einem Gespräch zusammentreffen. Themen der Unterredung werden neben dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA auch die EU-Bestimmungen hinsichtlich der Mehrwertsteuer für E-Books, E-Zeitungen und E-Zeitschriften, des Urheberrechts und der audiovisuellen Mediendienste sein.

Auf der diesjährigen Berlinale laufen 14 Filme mit niederländischer Beteiligung. An vier dieser Filme sind deutsche Koproduzenten als Partner beteiligt. Das deutsch-niederländische Filmabkommen bildet den rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit von Produzenten aus Deutschland und den Niederlanden: Filme, die gemeinsam von deutschen und niederländischen Koproduzenten hergestellt werden, werden nach dem Abkommen wie nationale Filme behandelt. Damit ermöglicht das Abkommen deutschen und niederländischen Koproduzenten den Zugang zu den jeweiligen nationalen Fördermitteln.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


Wirtschaft (Top 10)

  • Typgenehmigung für Millionen Dieselautos rechtswidrig
    Dienstag, 25. Oktober 2016

    Die Typgenehmigung für Millionen Dieselautos auf deutschen Straßen ist womöglich rechtswidrig und damit ungültig. Das geht aus einem Gutachten des renommierten Umweltrechtlers Prof. Dr. Martin Führ...

  • Selbständige Beschäftigung geht zurück
    Mittwoch, 02. September 2015

    Tendenz zur Selbständigkeit branchenübergreifend gebrochen - Vor allem weniger Solo-Selbständige - Zahl der Arbeitnehmer steigt dagegen - Insbesondere jüngere Erwerbstätige nehmen lieber eine...

  • bautec 2016 setzt Impulse für die Baubranche
    Dienstag, 23. Februar 2016

    Nach vier Messetagen zog die bautec 2016 am vergangenen Freitag eine positive Bilanz. 35.000 Besucher informierten sich bei 500 Ausstellern aus 17 Ländern über innovative Produkte und Services sowie...

  • Steuerschätzung: Immer mehr Einnahmen
    Donnerstag, 05. November 2015

    Sorgen wegen der Steuereinnahmen müssen sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Amtskollegen aus den Ländern nicht machen. Entgegen Spekulationen der vergangenen Tage vor der...

  • Kartellstrafe für Lkw-Hersteller: Bitteres Lehrgeld
    Dienstag, 19. Juli 2016

    Im Jahr 1997 nahm alles seinen Anfang: In einem gemütlichen Hotel in Brüssel trafen sich führende Manager von Europas größten Lkw-Herstellern und vereinbarten Preisabsprachen und ein koordiniertes...

  • Gefahr für digitale Geschäftsmodelle
    Montag, 03. Juli 2017

    Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) möchte Unternehmen dazu verpflichten, ihre Algorithmen den Behörden offenzulegen. Dies soll verhindern, dass Konsumenten mithilfe der Programme diskriminiert...

  • Niedrigzinsumfrage: Stresstest nach dem Stresstest
    Montag, 25. Juli 2016

    Manch einer hat sich verwundert die Augen gerieben, dass die European Banking Authority (EBA) in ihrem Stresstest zur Lage der Großbanken auf ein Negativzinsszenario verzichtet. Dabei stehen diese...

  • Investoren fürchten Brexit-Folgen
    Freitag, 16. September 2016

    Immer weniger Immobilienunternehmen gehen davon aus, dass sich ihre wirtschaftliche Situation in nächster Zeit verbessern wird. Zwar gibt es weiterhin mehr Optimisten als Pessimisten, wie der neue...

  • Die Inflationierung der Immobilienpreise ist verheerend
    Freitag, 12. Juni 2015

    München (ots) - Ryan McMaken entlarvt in seinem jüngsten Beitrag auf www.misesde.org den Glauben an steigende Immobilienpreise als Gradmesser für eine positive Wirtschaftsentwicklung als primitiven...

  • Privater Neubau hilft nicht gegen Wohnungsnot
    Donnerstag, 23. Juni 2016

    Der private Wohnungsbau, auf den die Politik bei der Bekämpfung der Wohnungsnot in großen Städten vorrangig setzt, schafft so gut wie keine bezahlbaren Mietwohnungen. 95,3 Prozent der privaten...