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Bundesregierung räumt Nachteile für kleine Bauernhöfe durch TTIP ein

Die Bundesregierung hat mögliche negative Auswirkungen für kleinere deutsche Bauernhöfe durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eingeräumt. Das geht aus einer Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine kleine Grünen-Anfrage hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wirtschaft.
Bild: Dirk Schumacher / CC 0 via Pixabay

Die Bundesregierung hat mögliche negative Auswirkungen für kleinere deutsche Bauernhöfe durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eingeräumt. Das geht aus einer Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine kleine Grünen-Anfrage hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt.

"Der Bundesregierung sind die Wettbewerbsnachteile im Bereich der Fleischerzeugung bewusst und sie setzt sich deshalb dafür ein, dass diese bei den Verhandlungen zum Zollabbau angemessen berücksichtigt werden", schreibt das Agrarministerium in seiner Antwort. Ein Kostenvergleich habe zwar ergeben, dass größere deutsche Mastbetriebe ab 260 Tieren durchaus konkurrenzfähig seien. Doch sei "davon auszugehen, dass die Kosten kleinerer Betriebe höher" seien als in den riesigen US-Mastbetrieben mit bis zu 75.000 Tieren. Nach Ansicht der Grünen verschließt die Regierung die Augen vor einem drohenden tiefgreifenden Strukturwandel in der Agrarwirtschaft durch das Freihandelsabkommen. "TTIP ist eine Bedrohung für die bäuerliche Landwirtschaft. Gerade kleine Betriebe können nicht mit einer US-Dumpingproduktion mithalten, die auf gigantischen Tierbeständen basiert und kaum Rücksicht auf Umwelt und Tierwohl nehmen muss", sagte Grünen-Politiker Harald Ebner.



Quelle: ots/Rheinische Post



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