#zeitfokus.

Foto: Hummelhummel / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
 2-3 Minuten Lesezeit  415 Worte im Text  vor 231 Tagen
Bundesregierung räumt Probleme im Kampf gegen Produktfälschungen ein. Die Bundesregierung räumt Probleme im Kampf gegen Produktfälschungen ein. Vor allem aus China nehme die Anzahl gefälschter Artikel rasant zu und Deutschland sei in besonderem Maße betroffen, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), dem NDR und der Wochenzeitung „Die Zeit“. Laut Bareiß belaufe sich der Schaden durch Fälschungen allein in Deutschland mittlerweile auf rund 50 Milliarden Euro pro Jahr. Den Angaben zufolge fielen bis zu 80.000 Arbeitsplätze durch Produktpiraterie weg. Die Bundesregierung sei über die Verletzungen von geistigem Eigentum mit der chinesischen Regierung „in einem engen Dialog“, so Bareiß. Gleichzeitig räumt der CDU-Politiker ein, dass ein schärferes Vorgehen jenseits von Gesprächen risikoreich sei, da China für viele deutsche Firmen ein wichtiger Markt sei. „Bei dem Thema darf es keine Kompromisse geben und man muss um sein Recht auch kämpfen“, so Bareiß. China sei aber ein Partner, „der für uns ein wichtiger Kunde ist und in wirtschaftlichen Fragen immer bedeutender wird“, so Bareiß. Das Land sei aufgrund seiner Marktmacht kein einfacher Partner, man spiele "nicht immer auf Augenhöhe". Produktpiraterie werde es deshalb immer geben. Der Diebstahl von geistigem Eigentum durch China ist eine der Triebfedern des aktuellen Handelskonflikts mit den USA. Das Fälschen von Produkten ist in China offiziell verboten. Reportern des NDR Politikmagazins „Panorama“, von NDR Info und der „Zeit“ ist es jedoch gelungen, den Weg eines gefälschten Rucksacks der Outdoor-Marke Fjällräven nach China zurückzuverfolgen. Sie stießen dabei auf Fabriken, in denen Artikel in großer Zahl gefälscht werden. Laboruntersuchungen des gefälschten Rucksacks aus China ergaben zudem, dass dieser mit krebserregenden Schwermetallen belastet und somit gesundheitsgefährdend war. Angesprochen auf die Recherchen, forderte der Chef von Fjällräven, Martin Nordin, härtere Schritte gegen Produktfälscher und den Diebstahl geistigen Eigentums. Er sei wütend, weil die Politik durch ihre Untätigkeit einen Teil der Industrie bewusst „opfere“. Sein Unternehmen lasse in China gar keine Rucksäcke produzieren. Hinweis Der NDR und „Die Zeit“ berichten ab Dienstag, 20. August, ausführlich über das Thema Produktfälschungen aus China. Das NDR Fernsehen zeigt am Dienstag in der Sendung „Panorama die Reporter“ (21:15 Uhr) eine 30-minütige Reportage. Hinzu kommt ein ausführlicher Bericht beim FUNK-Kanal „STRG_F“ auf Youtube. NDR Info berichtet ausführlich in seinem Programm. Unter dem Titel „Die Fälscher – Auf der Suche nach Bella und Jack“ hat der Radiosender zudem einen Podcast produziert, der vom 20. August an in der ARD-Audiothek abrufbar ist. „Die Zeit“ dokumentiert die Suche nach den Fälschern ab dem 21. August bei ZEITonline sowie in der Wochenausgabe vom 22. August. Quelle: NDR

Die Bundesregierung räumt Probleme im Kampf gegen Produktfälschungen ein. Vor allem aus China nehme die Anzahl gefälschter Artikel rasant zu und Deutschland sei in besonderem Maße betroffen, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), dem NDR und der Wochenzeitung „Die Zeit“. Laut Bareiß belaufe sich der Schaden durch Fälschungen allein in Deutschland mittlerweile auf rund 50 Milliarden Euro pro Jahr. Den Angaben zufolge fielen bis zu 80.000 Arbeitsplätze durch Produktpiraterie weg. Die Bundesregierung sei über die Verletzungen von geistigem Eigentum mit der chinesischen Regierung „in einem engen Dialog“, so Bareiß.

empty alt
Foto: StartupStockPhotos / CC0 (via Pixabay)

Beschäftigungsverhältnisse: Normalarbeit weiter im Aufwind

Gleichzeitig räumt der CDU-Politiker ein, dass ein schärferes Vorgehen jenseits von Gesprächen risikoreich sei, da China für viele deutsche Firmen ein wichtiger Markt sei. „Bei dem Thema darf es keine Kompromisse geben und man muss um sein Recht auch kämpfen“, so Bareiß. China sei aber ein Partner, „der für uns ein wichtiger Kunde ist und in wirtschaftlichen Fragen immer bedeutender wird“, so Bareiß. Das Land sei aufgrund seiner Marktmacht kein einfacher Partner, man spiele "nicht immer auf Augenhöhe". Produktpiraterie werde es deshalb immer geben.

Der Diebstahl von geistigem Eigentum durch China ist eine der Triebfedern des aktuellen Handelskonflikts mit den USA.

Das Fälschen von Produkten ist in China offiziell verboten. Reportern des NDR Politikmagazins „Panorama“, von NDR Info und der „Zeit“ ist es jedoch gelungen, den Weg eines gefälschten Rucksacks der Outdoor-Marke Fjällräven nach China zurückzuverfolgen. Sie stießen dabei auf Fabriken, in denen Artikel in großer Zahl gefälscht werden. Laboruntersuchungen des gefälschten Rucksacks aus China ergaben zudem, dass dieser mit krebserregenden Schwermetallen belastet und somit gesundheitsgefährdend war. Angesprochen auf die Recherchen, forderte der Chef von Fjällräven, Martin Nordin, härtere Schritte gegen Produktfälscher und den Diebstahl geistigen Eigentums. Er sei wütend, weil die Politik durch ihre Untätigkeit einen Teil der Industrie bewusst „opfere“. Sein Unternehmen lasse in China gar keine Rucksäcke produzieren.

Hinweis
Der NDR und „Die Zeit“ berichten ab Dienstag, 20. August, ausführlich über das Thema Produktfälschungen aus China. Das NDR Fernsehen zeigt am Dienstag in der Sendung „Panorama die Reporter“ (21:15 Uhr) eine 30-minütige Reportage. Hinzu kommt ein ausführlicher Bericht beim FUNK-Kanal „STRG_F“ auf Youtube. NDR Info berichtet ausführlich in seinem Programm. Unter dem Titel „Die Fälscher – Auf der Suche nach Bella und Jack“ hat der Radiosender zudem einen Podcast produziert, der vom 20. August an in der ARD-Audiothek abrufbar ist. „Die Zeit“ dokumentiert die Suche nach den Fälschern ab dem 21. August bei ZEITonline sowie in der Wochenausgabe vom 22. August.


Quelle: NDR
#mehrNachrichten
Es gibt an den allgemeinbildenden Schulen bundesweit etwa 10,91 Millionen Schülerinnen und Schüler. Dazu rund 780 000 Lehrerinnen und Lehrer.
Foto: Taylor Wilcox

Deutsche Schulen müssen geschlossen werden

Italien, Dänemark, Österreich und Irland - Deutschlands europäisches Umland hat die Pforten seiner Schulen und Kitas längst geschlossen. Und hat, glaubt man den Virologen bei deren Beurteilung aller...
Es braucht jetzt nicht nur eine entschlossen handelnde Bundesregierung, sondern auch eine Kanzlerin, die um Vertrauen, um Verständnis, um unser aller Mittun wirbt.
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Merkel hat verstanden

Dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Fernsehansprachen an das Volk wendet, wie gestern Abend zur besten Sendezeit, geschah bislang nur in eher salbungsvollen Neujahrsansprachen, kurz nach dem...
Franziska Giffey hat sich entschieden gegen Ausgangssperren ausgesprochen.
Foto: usbotschaftberlin / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)

Giffey will Ausgangssperren vermeiden und appelliert an junge Leute: Hört auf zu feiern!

Bundesfamilien- und Jugendministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich entschieden gegen Ausgangssperren ausgesprochen und junge Leute zur Einhaltung der Corona-Schutzregeln aufgerufen. "Eine...
Es geht ganz klar um Schutzkleidung und alles, was damit zusammenhängt. Die werden illegal ins Ausland verschickt.
Foto: visuals

Zoll beschlagnahmt Atemschutzmasken und Schutzkleidung bei 3M

Die Zollbehörde Mönchengladbach hat bei einer Kontrolle im europäischen Verteilzentrum des US-Konzerns 3M in Jüchen hochwertige Atemschutzmasken und andere Schutzkleidung für Ärzte, Laboranten,...
Auch für Kinder mit Familienangehörigen, Frauen, Traumatisierte und Männer ist die Situation auf den griechischen Inseln menschenunwürdig.
Foto: Mario Fornasari / CC BY 2.0 (via Flickr)

Enttäuschung über Koalitionsbeschluss zu Flüchtlingen

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat enttäuscht auf den Beschluss des Koalitionsausschusses zur Aufnahme von etwa 1000 bis 1500 Kindern und Jugendlichen aus griechischen Flüchtlingslagern...
Eskaliert die Coronakrise aber weiter wie bisher, wird es bei den jüngsten Lockerungen kaum bleiben.
Foto: Paul Fiedler

Die Einsätze steigen

Die Einsätze der Bankenaufseher in der Coronakrise erhöhen sich zusehends: Erst erlauben sie den Großbanken Eurolands, für schlechte Zeiten angelegte Kapitalpuffer anzugreifen, dann zeigen sie sich...
Es ist der gefühlte und tatsächliche Kontrollverlust, der die Menschen in Angst versetzt.
Foto: PublicDomainPictures

Kontrollverlust

Die nächste Krise sei so sicher wie das Amen in der Kirche, aber man wisse nicht, wann sie komme und durch was sie ausgelöst werde. So das Narrativ seit Bewältigung der Finanzkrise. Nun wissen wir...
Back To Top