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Der chinesische Finanzinvestor Fosun hat Interesse an einem Einstieg in die Fußball-Bundesliga. Wie das Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 4/2017, EVT 23. März) unter Berufung auf Finanz- und Bundesliga-Kreise berichtet, hat die Beteiligungsgesellschaft seit 2015 mit mindestens sechs deutschen Vereinen Gespräche geführt.

90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen - leben auch in normalen Zeiten häufig schon von weniger als 1500 Euro netto.
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Zum Nachteil der Alleinerziehenden

Dabei handelt es sich um Werder Bremen, Borussia Dortmund, Hertha BSC, den VfL Wolfsburg, den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Bei mehreren Clubs ging es um eine mögliche Minderheitsbeteiligung von Chinas größtem privaten Finanzkonglomerat. Zu einem Abschluss ist es bislang allerdings nicht gekommen.

Nach 'Capital'-Informationen waren mehrere Bundesliga-Clubs in der Vergangenheit bereits zu Besuch in der Fosun-Zentrale in Schanghai. Mit einigen Vereinen steht Fosun weiterhin in Kontakt. Bei anderen ist eine Kapitalbeteiligung inzwischen kein Thema mehr. Ein Grund, warum die Gespräche bisher ohne Abschluss blieben, ist die sogenannte 50+1-Regel - eine deutsche Besonderheit, die verhindert, dass Investoren die Mehrheit an einem Proficlub übernehmen können. "50+1 ist ein großes Thema", sagte ein Liga-Insider dem Magazin. Fosun wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Fosun ist seit einiger Zeit auf großer Einkaufstour in Europa. In Deutschland hat die Beteiligungsfirma bereits die Privatbank Hauck & Aufhäuser übernommen. Zum Portfolio gehören auch der Feriendorf-Betreiber Club Med sowie Beteiligungen am Touristikkonzern Thomas Cook und am Cirque du Soleil. Fosun-Eigentümer Guo Guangchang gilt als großer Fußballfan. Im vergangenen Sommer hat der Finanzinvestor bereits den englischen Zweitliga-Club Wolverhampton Wanderers gekauft.



Quelle: ots/Capital, G+J Wirtschaftsmedien


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