#zeitfokus.

Freitag, 29 Mai 2020
Foto: STS Schweizer Tierschutz / CC BY 2.0 (via Flickr)
 1-2 Minuten Lesezeit  281 Worte im Text  vor 309 Tagen

Mehr als 6,6 Millionen sind im vergangenen Jahr von Deutschland aus in Länder außerhalb der Europäischen Union transportiert worden. Das geht aus der Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Zu fast 99 Prozent handelte es sich dabei um Zuchtgeflügel: 6,5 Millionen weibliche Hühnerküken wurden demnach in alle Welt exportiert. Hinzu kamen 68.000 Zuchtrinder sowie einige Hundert Schweine, Pferde und Ziegen. Dem gegenüber standen im vergangenen Jahr 3712 Tiere, die explizit zur Schlachtung ins außereuropäische Ausland verbracht wurden - vorrangig Schweine nach Bosnien-Herzegowina. Die Zahl der transportierten Zucht- und Schlachttiere nahm im Jahresvergleich leicht zu.

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Foto: Goran Horvat / CC0 (via Pixabay)

Der Spritpreis muss kräftig steigen

Tiertransporte in sogenannte Drittstaaten - also Länder außerhalb der Europäischen Union - sind umstritten, weil die Haltungsbedingungen auf den Lkw und in den Zielländern häufig als kritisch gelten. Zuletzt hatten einige deutsche Genehmigungsbehörden Rindertransporte in Länder außerhalb der EU nicht erlaubt. Karlheinz Busen, Berichterstatter zum Thema Tierwohl bei der FDP-Bundestagsfraktion, sagte der "NOZ": "Unwürdige Tiertransporte sind zu stoppen." Er forderte die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für eine digitale Echtzeit-Erfassung der Transporte einzusetzen. Die Kontrolleure könnten sich dann auf diejenigen konzentrieren, bei denen das System Rückschlüsse auf Unstimmigkeiten zulässt.

Allerdings werden längst nicht alle Tiere per Lkw transportiert. Auch per Flugzeug geht es ins Ausland. Vergangenes Jahr hatte die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen mitgeteilt, dass 2017 gut 1,77 Millionen Stück Geflügel per Flieger Deutschland und die EU verlassen haben. 2018 ging jedes zweite exportierte Küken in die Ukraine. Mehrere Zehntausend Tiere gingen aber auch nach Nepal, Mexiko oder auf die Arabische Halbinsel. Wie viele Tiere per Flugzeug exportiert wurden, geht aus der aktuellen Antwort der Regierung nicht hervor.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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