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Wirtschaftliche Kosten der Cyberspionage für deutsche Unternehmen

Auch deutsche Unternehmen sind ein lukratives Ziel für Hacker. Foto: Pete Linforth / Pixabay CC0

Wirtschaft
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Wirtschaftliche Kosten der Cyberspionage für deutsche Unternehmen

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Der Cyberangriff mit der Erpressungssoftware Wanna Cry hat in den vergangenen Tagen Daten auf hunderttausenden Rechnern weltweit verschlüsselt – bei Unternehmen ebenso wie in Krankenhäusern oder der Bahn. Die Kosten, die dieser Angriff nach sich zieht, sind enorm.

Cybersicherheit ist entscheidend für eine erfolgreiche digitale Transformation. Das volle Potenzial digitaler Technologien kann nur ausgeschöpft werden, wenn Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen sich auf die Sicherheit ihrer Daten und Systeme verlassen können. Bislang ist das nicht der Fall, wie zahlreiche Cybersicherheitsvorfälle belegen. Insbesondere die Cyberspionage, also der Diebstahl von relevanten Unternehmensdaten und geistigem Eigentum, macht Unternehmen zu schaffen. Auch deutsche Unternehmen sind aufgrund ihrer innovativen Produkte, besonders auch im Bereich Industrie 4.0, und ihrer starken Position auf den Weltmärkten ein lukratives Ziel für Hacker. Cybercrime wird deshalb von vielen deutschen Unternehmen als die größte Bedrohung für deutsche Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland gesehen. Tatsächlich zieht Cyberspionage enorme Kosten nach sich. Neben den direkten Kosten durch den Verlust des geistigen Eigentums und die Behebung des Schadens kommt es zu diversen indirekten Kosten wie Umsatzausfällen und Reputationsschäden. Das vorliegende Paper bietet eine qualitative und quantitative Einschätzung dieser Kosten für deutsche Unternehmen. Angesichts der Vielfalt der Kostenarten und der Höhe der Kosten ist es essentiell, Cybersicherheit als Grundvoraussetzung für alle unternehmerischen Tätigkeiten zu verstehen, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Stabilität der deutschen Wirtschaft zu schützen.



Quelle: IW Köln


223 Wörter im Bericht.

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