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Durchbruch bei Flüchtlingsunterbringung - Anwohner und Stadt Hamburg unterzeichnen Vereinbarung

Foto: Dirtsc / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

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Durchbruch bei Flüchtlingsunterbringung - Anwohner und Stadt Hamburg unterzeichnen Vereinbarung

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Hamburg (ots) - Nach fast zweijähriger Auseinandersetzung wurde die Vereinbarung zwischen der FHH und den Anwohnern rechtsverbindlich unterschrieben. Die Einigung sieht vor, dass 190 Flüchtlinge aus Krisengebieten dort untergebracht werden. Nach 2024 soll auf dem Gelände eine quartiersübliche Wohnnutzung folgen.

"Dieser Durchbruch ist ein guter Kompromiss. Beide Seiten freuen sich, dass es für die Flüchtlinge jetzt endlich eine Lösung an der Sophienterrasse gibt", sagt Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke.

"Die letzten Details im Hinblick auf Nutzungsdauer, verbindliche Nachnutzung und Belegungsdichte sind nun einvernehmlich geklärt worden. Das Ergebnis spiegelt den guten Willen und die konstruktive Verhandlungsführung aller Beteiligten wider", ergänzt Rechtsanwalt Gero Tuttlewski von der Kanzlei Klemm & Partner, die die Initiative vertritt. Es unterstreicht zudem, dass es den Anwohnern von Anfang an nur um die Größe der Einrichtung und verlässliche Aussagen zur Art und Dauer der Nutzung ging. "Meine Mandanten freuen sich nun auf ihre zukünftigen Nachbarn und werden diese bei der Integration aktiv unterstützen", so Tuttlewski.

"Jetzt, wo der Winter naht, kann es an der Sophienterrasse endlich losgehen", betont Sevecke abschließend.

Zum Hintergrund: Die Anwohnerinitiative Sophienterrasse besteht neben den drei Antragsstellern aus 13 weiteren Eigentümern und Parteien aus dem Quartier, die sich für eine angemessene Dimensionierung der geplanten Flüchtlingsunterbringung einsetzen.



Quelle: Klemm und Partner


202 Wörter im Bericht.

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