Donnerstag, 29 Okt 2020
Foto: Kecko / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)
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Die seit Jahren anhaltenden Probleme mit verloren gegangenen Notrufen bei der Polizei scheinen in NRW laut Landesregierung weitgehend gelöst zu sein. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagsausgaben) sind jetzt 45 von 47 Kreispolizeibehörden mit einer modernen und einheitlichen Leitstellen-Technik ausgestattet. "Ausfälle der Technik, wie wir sie in der Vergangenheit leider immer wieder erleben mussten, sind damit Geschichte. Außerdem geht jetzt kein Notruf mehr verloren", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung. Das bringe mehr Sicherheit für die Bürger.

Berlin, Bundeskanzleramt
Foto: Niklas Wilke

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Laut dem Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) werden in den kommenden Monaten auch die beiden noch fehlenden Polizeibehörden Aachen und Bochum mit einer modernen Leitstellen-Technik ausgestattet. "Wir sind auf der Zielgeraden", sagte LZPD-Sprecher Jan Schabacker. Das Problem der verlorenen Notrufe sein nun fast flächendeckend "passé", weil jeder dieser Anrufe nun vom System gespeichert werde und es damit für die Polizei die Möglichkeit gebe, zeitnah zurückzurufen. Wenn sich allerdings Hunderte Anrufer fast gleichzeitig zum Beispiel wegen eines Unfalls melden oder ein Anrufer ins Funkloch gerät, dann stoße auch die neue Leitstellentechnik an ihre Grenzen.

Als "verloren" gelten Notrufe, die nach mehr als fünf Sekunden Wartezeit durch den Anrufer beendet werden, ohne dass der Anruf von der Polizei entgegen genommen wurde.



Quelle: ots/Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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