Donnerstag, 24 Sep 2020
Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass an den Flughäfen genügend Personal- und Laborkapazitäten für die Testung der Rückkehrer zur Verfügung stünden.
Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass an den Flughäfen genügend Personal- und Laborkapazitäten für die Testung der Rückkehrer zur Verfügung stünden. Foto: Carola68 / CC0 (via Pixabay)
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Reiserückkehrer, die aus einem Risikogebiet nach NRW zurückkehren, können sich nach Angaben der Landesregierung zweimal auf Corona testen lassen. Ein Sprecher von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag): "Der Test kann einmal wiederholt werden. Dies ist auch umsetzbar." Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hält eine Wiederholung des Tests nach drei Tagen dagegen für überflüssig. "Eine solche Teststrategie halten wir unabhängig von der Verfügbarkeit für nicht zielführend", sagte ein Sprecher der KV Nordrhein.

Im Klartext: mehr Söder und weniger Laschet.
Foto: Michal Jarmoluk

Kommentar zur Lockerung der Corona-Regeln

Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass an den Flughäfen genügend Personal- und Laborkapazitäten für die Testung der Rückkehrer zur Verfügung stünden: So hätten die Kassenärztlichen Vereinigungen ihre zugelassenen Labore gebeten, die Laborkapazitäten auszuweiten, sagte der Ministeriumssprecher. Die Testzentren an den Flughäfen würden mit Honorarkräften betrieben und hiervon stünden ausreichend zur Verfügung. Für die Testung bei niedergelassenen Ärzten werde ein entsprechender Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und Westfalen Lippe und dem Land vorbereitet. "Die Kassenärztlichen Vereinigungen und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gehen davon aus, dass die niedergelassenen Ärzte von diesen Testungen nicht überfordert werden", sagte der Sprecher.

Quelle: ots/Rheinische Post
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