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Lausitz

Schluss mit der Stänkerei - Zum Streit um die Nutzung des Spree-Wassers

Der Streit um das knappe Wasser aus der Spree, den die Grüne Liga in Cottbus jetzt vom Zaun gebrochen hat, ist ein völlig unsinniges Scheingefecht. Denn der Kohleausstieg für den Tagebau und das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde der Lausitzer Energie Aktiengesellschaft (Leag) ist besiegelt. Und das ist gut so, allgemein akzeptiert und vor allem in einem verlässlichen Zeitfenster auch technisch sicher geplant.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Regio-News.
Die extremen Wasserprobleme der Lausitz müssen endlich überregional und vor allem konzentriert angefasst werden.
Die extremen Wasserprobleme der Lausitz müssen endlich überregional und vor allem konzentriert angefasst werden.
Foto: Herbert Aust

Der Streit um das knappe Wasser aus der Spree, den die Grüne Liga in Cottbus jetzt vom Zaun gebrochen hat, ist ein völlig unsinniges Scheingefecht. Denn der Kohleausstieg für den Tagebau und das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde der Lausitzer Energie Aktiengesellschaft (Leag) ist besiegelt. Und das ist gut so, allgemein akzeptiert und vor allem in einem verlässlichen Zeitfenster auch technisch sicher geplant.

Dem Energieerzeuger jetzt für die verbrieft letzten Betriebsjahre des Kraftwerkes das notwendige Kühlwasser aus der Spree verwehren zu wollen, macht die Welt kein Stück besser. Weder dem Klimaschutz noch dem vom Wassermangel bedrohten Spreewald, dem aktuell ja noch mit Sümpfungswässern aus dem auslaufenden Bergbau geholfen wird, oder den austrocknenden Seen bei Jänschwalde ist damit gedient. Nicht jetzt und nicht künftig.

Die extremen Wasserprobleme der Lausitz müssen endlich überregional und vor allem konzentriert angefasst werden. Denn ohne einen funktionierenden Wasserhaushalt kann und wird ein Strukturwandel hier nicht gelingen.

Unstrittig ist, der Bergbau ist die Ursache gravierender Umweltprobleme. Und die Region muss sich diesen auch stellen. Die Blockade eines kontrollierten Kohleausstieges durch die Umweltaktivisten aber bringt die Lausitz einer Lösung keinen Schritt näher. Im Gegenteil: Sie ist fatal für die Menschen und ihr Lebensumfeld. Deshalb muss Schluss sein mit der Stänkerei.

Quelle: Lausitzer Rundschau

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