Dienstag, 21 Sep 2021
Nach Angaben vom Nachmittag hat aber zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefährdung des Landesregierungschefs bestanden.
Nach Angaben vom Nachmittag hat aber zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefährdung des Landesregierungschefs bestanden. Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)
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Nach dem Hinweis auf eine mögliche Sicherheitsgefahr für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Polizei für den CDU-Politiker und seine Familie in der Nacht zum Mittwoch Schutzmaßnahmen ergriffen, wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Donnerstag) aus Sicherheitskreisen erfahren hat. Nach Angaben vom Nachmittag hat aber zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefährdung des Landesregierungschefs bestanden.

Man könne nicht "weiterhin mit alten Maßstäben auf die neue Situation reagieren".
Foto: Anne Hufnagl / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Demnach habe ein Bürger am Montag in Aachen einen USB-Stick gefunden, "auf dem sich nach erster Bewertung sicherheitsrelevante Dateien befanden". Dabei handelt es sich um persönliche, aber "frei zugängliche" Angaben zu Laschet. Der Bürger habe den Stick noch am Montag zur Polizei in Aachen gebracht. Am Dienstagabend habe die Polizei in Köln die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei den gespeicherten Daten soll es sich handeln um "frei recherchierbare und zugängliche Informationen, die Grundlage eines fiktiven Übungsszenarios einer Fortbildung von Beamten des Landeskriminalamtes NRW waren". Der Verlust des Datenträgers werde im Landeskriminalamt NRW intern nachbereitet. "Mögliche disziplinarrechtliche Maßnahmen gegen beteiligte Beamte werden geprüft."

Laschet sollte eigentlich am frühen Mittwochmorgen eine Online-Veranstaltung der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin zur US-Wahl eröffnen. Ein Moderator teilte dann mit, dass der Ministerpräsident "leider wegen eines unvorhergesehen Ereignisses" die Konferenz nicht begrüßen könne.

Quelle: ots/Rheinische Post
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