Donnerstag, 24 Sep 2020
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Kurz vor dem NRW-Waldgipfel am kommenden Montag in Düsseldorf erhöhen die privaten Waldbesitzer ihren Druck auf Bundes- und Landesregierung. Es sei zwar erfreulich, dass die große Koalition in Berlin mehr als 800 Millionen Euro für die von Sturm, Dürre und Borkenkäfer schwer geschädigten deutschen Wälder zur Verfügung stelle, nun müsse aber auch die versprochene Baumprämie eingeführt werden. "Wenn die öffentliche Hand die Kohlenstoffsenke des Waldes bereits in internationalen Konventionen in die Klimaleistungen der Bundesrepublik einpreist, muss diese auch entsprechend vergütet werden", forderte Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, in der Westfalenpost (Mittwochausgabe).

Wolfgang Kubicki
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Die Forstbesitzer halten eine Baumprämie von 125 Jahr pro Jahr und Hektar für angemessen. Insbesondere kleinere Betriebe seien auf diese Unterstützung angewiesen. "Eine CO2-Prämie hilft vor allem den knapp zwei Millionen privaten Waldbesitzern in Deutschland, die ansonsten keine Möglichkeit zur Wiederaufforstung und fortlaufenden Pflege ihrer Bestände haben", sagte von Elverfeldt. "Und die Gesellschaft bekommt nicht nur eine CO2-Senke, sondern einen von den privaten Eigentümern gepflegten Natur- und Erholungsraum, der allen zugänglich ist." Die Familienbetriebe Land und Forst appellieren an die Politik, so schnell wie möglich gemeinsam mit der Wissenschaft ein Berechnungsmodell für die Baumprämie zu entwickeln.



Quelle: ots/Westfalenpost
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