#zeitfokus.

Dienstag, 26 Mai 2020
Foto: Freedom House / CC BY 2.0 via Flickr
 1-2 Minuten Lesezeit  225 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Tagtäglich leisten die Weißhelme mit beeindruckendem Engagement überlebenswichtige Hilfe für die Menschen in den Oppositionsgebieten in Syrien. Sie bergen Tote und Verletzte, versorgen sie medizinisch, bekämpfen Brände und leiten ein Warn- und Meldesystem für Luftangriffe. Dabei riskieren sie ihr Leben, nicht selten wird den zivilen und unbewaffneten Helferinnen und Helfern schier Übermenschliches abverlangt.

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Foto: Studio Incendo / CC BY 2.0 (via Flickr)

Ausschreitungen in Hongkong: Ruhe bewahren!

Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist am Rande des UN-Generalversammlung kurz vor Bekanntgabe der Ehrung mit Vertretern der Weißhelme zu einem Gespräch über die Lage in Syrien zusammengetroffen. Er hat den Weißhelmen dabei erneut seinen großen Respekt für ihre mutige und gefährliche Arbeit ausgesprochen. Das Auswärtige Amt unterstützt die Weißhelme und hat die dafür zur Verfügung gestellten Mittel jüngst um zwei auf insgesamt sieben Millionen Euro in diesem Jahr aufgestockt.

Die heute etwa 3000 Freiwilligen der Weißhelme tragen - im Rahmen des Möglichen - maßgeblich dazu bei, das Leid der Menschen ein wenig zu lindern und das Leben der Zivilbevölkerung in Syrien ein wenig erträglicher zu machen. Sie genießen hohes Ansehen in der Bevölkerung, Zehntausende verdanken ihnen ihr Leben. Die Weißhelme stehen für den ungebrochenen Wunsch der Menschen in Syrien nach einer Zukunft in Frieden und Sicherheit.

Hintergrund:

Die Weißhelme teilen sich den seit 1980 vergebenen Preis mit der ägyptischen Frauenrechtlerin Mosn Hassan und der Organisation "Nazra for Feminist Studies" sowie der russischen Menschenrechtlerin, Swetlana Gannuschkina, und der türkischen Zeitung "Cumhuriyet".



Quelle: Auswärtiges Amt


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Foto: Lorie Shaull / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

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