#zeitfokus.

Dienstag, 31 Mär 2020
Foto: Beek100 / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
 1-2 Minuten Lesezeit  215 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr
BND spähte US-Außenministerium aus. Unter den Spionagezielen des BND befand sich nach Informationen des rbb-Inforadios auch das US-Außenministerium. Konkret soll eine Zielperson im Lagezentrum des US-State-Department abgehört worden sein. Auch die militärischen Einrichtungen der Amerikaner in Afghanistan wurden offenbar abgehört. Der BND hatte im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages gestern Abend mitgeteilt, man habe diese Praxis im Oktober 2013 beendet. Zu diesem Zeitpunkt hat der BND nach rbb-Informationen insgesamt 2800 sogenannte Selektoren zur Erfassung von Telefongesprächen und Emails deaktiviert - wie es heißt aus politischen Gründen. Der damalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla hatte angeordnet, das Abhören von europäischen und amerikanischen Einrichtungen zu beenden, nachdem er von BND-Präsident Schindler auf die problematischen Selektoren hingewiesen worden war. Hinter den seinerzeit aussortierten 2800 Selektoren des BND verbergen sich offenbar ca. 700 Einzelpersonen, die in europäischen und US-Einrichtungen abgehört wurden. Darunter befanden sich beispielsweise Diplomaten in der französischen Botschaft in Niger oder auch in der US-Botschaft im Sudan. Der BND betont, das Ziel sei nicht die Aufklärung befreundeter Länder gewesen. Es sei lediglich darum gegangen, Informationen über Krisenländer zu sammeln, die der BND aufklären darf. Dementsprechend habe man sich rechtmäßig verhalten. Mitarbeiter des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages wollen die BND-Selektoren in der kommenden Wochen einsehen, mit BND-Mitarbeitern sprechen und die technischen Abläufe klären. Quelle: ots / rbb

Unter den Spionagezielen des BND befand sich nach Informationen des rbb-Inforadios auch das US-Außenministerium.

empty alt
Foto: Foundry / CC0 (via Pixabay)

Patientenschützer fordern Konsequenzen aus dem Fall des Serienmörders Högel

Konkret soll eine Zielperson im Lagezentrum des US-State-Department abgehört worden sein. Auch die militärischen Einrichtungen der Amerikaner in Afghanistan wurden offenbar abgehört. Der BND hatte im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages gestern Abend mitgeteilt, man habe diese Praxis im Oktober 2013 beendet.

Zu diesem Zeitpunkt hat der BND nach rbb-Informationen insgesamt 2800 sogenannte Selektoren zur Erfassung von Telefongesprächen und Emails deaktiviert - wie es heißt aus politischen Gründen. Der damalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla hatte angeordnet, das Abhören von europäischen und amerikanischen Einrichtungen zu beenden, nachdem er von BND-Präsident Schindler auf die problematischen Selektoren hingewiesen worden war.

Hinter den seinerzeit aussortierten 2800 Selektoren des BND verbergen sich offenbar ca. 700 Einzelpersonen, die in europäischen und US-Einrichtungen abgehört wurden. Darunter befanden sich beispielsweise Diplomaten in der französischen Botschaft in Niger oder auch in der US-Botschaft im Sudan. Der BND betont, das Ziel sei nicht die Aufklärung befreundeter Länder gewesen. Es sei lediglich darum gegangen, Informationen über Krisenländer zu sammeln, die der BND aufklären darf. Dementsprechend habe man sich rechtmäßig verhalten.

Mitarbeiter des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages wollen die BND-Selektoren in der kommenden Wochen einsehen, mit BND-Mitarbeitern sprechen und die technischen Abläufe klären.



Quelle: ots / rbb


#mehrNachrichten
Alle Empfehlungen und Leitlinien dieser Welt können den Ärzten die schwerste aller Entscheidungen, diese Bürde, am Ende nicht abnehmen.
Foto: Jonathan Borba

Medizinisch-ethische Leitlinien sind unerlässlich

Es ist in Deutschland - noch - unvorstellbar, dass Ärzte vor der Entscheidung stehen könnten, welchen Patienten sie intensivmedizinisch versorgen und welchen nicht, weil es an Ressourcen fehlt. Die...
Es spricht viel dafür, dass bereits dieses klare Kontaktverbot ausreichen kann, um den Anstieg der Infektionen zu begrenzen.
Foto: congerdesign / CC0 (via Pixabay)

Kontaktverzicht kann Leben retten

Ein auf zwei Wochen befristetes, bundesweites Kontaktverbot für mehr als zwei Menschen auf der Straße - das ist eine vernünftige Lösung zur Eindämmung der Pandemie, weil sie verkraftbar ist. Eine...
Die Corona-Pandemie stellt einen schwarzen Schwan dar.
Foto: David Clode

Aktien ohne Halt

Eines ist inzwischen klar: Die Corona-Pandemie stellt einen schwarzen Schwan dar. Nach dem ungewöhnlich schnellen Einbruch von Risikoaktiva wie Aktien, Öl und hochverzinsliche Anleihen stellt sich...
empty alt
Foto: Gerd Altmann / CC0 (via Pixabay)

Nettorenten seit dem Jahr 2000 real um 1,9 Prozent gesunken

Die Nettorenten in Deutschland sind nach Berechnungen der Linken im Bundestag seit dem Jahr 2000 real um 1,9 Prozent gesunken. Die Rentenentwicklung werde "immer mehr zum sozialen Sprengstoff",...
Corona
Foto: Paul Birman / CC0 (via Pixabay)

Corona

Liebe Leserin, lieber Leser, sind Sie jung, halbwegs fit und haben keine schlimmen chronischen Krankheiten? Dann können Sie trotz der vielen Schlagzeilen rund um das Coronavirus ziemlich entspannt...
Deutsche Börse Frankfurt
Foto: Bankenverband / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)

Volkswirte wollen mehr Hilfen für die Wirtschaft

Eine Gruppe von prominenten Wirtschaftswissenschaftlern unterstützt das Paket der Koalition mit Hilfen für die Wirtschaft in der Corona-Krise. Gleichzeitig jedoch fordern sie die Regierung auf, mehr zu...
Audi e-tron
Foto: David von Diemar

Audi wiederbelebt

Herbert Diess steht unter hohem Druck, die Transformation von Volkswagen zu einem Mobilitätsdienstleister für Zukunftstechnologien in der laufenden Dekade zu bewerkstelligen. Der Schritt des...
Back To Top