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Multilateralismus

Dänemark sieht Deutschland international als "Führungsmacht"

Dänemark tritt für eine stärkere Rolle der EU in der Welt ein. Dies betonte Außenminister Jeppe Kofod vor dem am heutigen Mittwoch (10.11.) beginnenden viertägigen Staatsbesuch von Dänemarks Königin Margrethe II. in Deutschland im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sein Land setze auf die Bundesrepublik als "Führungsmacht", um den "Multilateralismus in der Welt zu stärken", sagte Kofod.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Welt.
Sein Land setze auf die Bundesrepublik als "Führungsmacht", um den "Multilateralismus in der Welt zu stärken", sagte Kofod.
Sein Land setze auf die Bundesrepublik als "Führungsmacht", um den "Multilateralismus in der Welt zu stärken", sagte Kofod.
Foto: European Parliament / CC BY-NC-ND 2.0 (via Flickr)

Dänemark tritt für eine stärkere Rolle der EU in der Welt ein. Dies betonte Außenminister Jeppe Kofod vor dem am heutigen Mittwoch (10.11.) beginnenden viertägigen Staatsbesuch von Dänemarks Königin Margrethe II. in Deutschland im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sein Land setze auf die Bundesrepublik als "Führungsmacht", um den "Multilateralismus in der Welt zu stärken", sagte Kofod.

"Nachdem Großbritannien die EU verlassen hat, ist für uns eine Kooperation mit engen Alliierten wie Deutschland noch wichtiger geworden." Die Klärung internationaler Fragen über Organisationen wie die EU oder die Vereinten Nationen sei notwendig, "weil unsere demokratischen Werte, Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Geschlechter Zielscheibe von Angriffen sind", sagte der dänische Chefdiplomat mit Blick etwa auf Russland oder China.

Zugleich kündigte Kofod an, weiter um die Unterstützung anderer EU-Partner für eine Reform der europäischen Asylpolitik zu werben. "Das jetzige System ist kaputt, und wir müssen es stoppen", sagte Kofod. Es sorge für "lebensgefährliche Anreize für Flüchtlinge, das Mittelmeer zu überqueren", und nutze "nur Menschenschmugglern und anderen Kriminellen", so der Minister. "Damit können wir nicht leben, es dient nicht der Menschlichkeit."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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