Erste UN Hilfskonvois erreichen eingeschlossene syrische Städte

Foto: Orlando Rizo / Flickr (CC BY-SA 2.0)

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Die ersten Hilfskonvois der Vereinten Nationen mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten sind in fünf eingeschlossenen syrischen Städten angekommen.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung:

"Wir begrüßen, dass die ersten Hilfskonvois der Vereinten Nationen mit insgesamt 100 Lastwagen die Zivilbevölkerung in fünf eingeschlossenen Städten mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten versorgen können. Das ist eine erste konkrete Folge der Münchner Vereinbarungen, auf die sich die USA, Russland und wichtige Regionalmächte vor einer Woche verständigt haben.

Jetzt müssen sowohl das Assad-Regime als auch die oppositionellen Kräfte sicherstellen, dass weitere Hilfskonvois auf den Weg kommen und die Syrer in allen eingeschlossenen Gebieten des Landes erreichen können. Diese humanitäre Pflicht trifft alle Bürgerkriegsparteien.

Zugleich müssen endlich konkrete Schritte in Richtung Feuerpause erfolgen. Das ist der zweite Kernbestandteil der Münchner Vereinbarungen. Hier muss insbesondere Russland seiner Verantwortung gerecht werden und das Bombardement auf Wohngegenden sowie zivile Einrichtungen einstellen. Darüber hinaus müssen Russland und Iran ihren Einfluss auf Assad geltend machen, damit die syrische Armee umgehend die Fassbombenangriffe unterlässt. Dazu verpflichtet die VN-Sicherheitsratsresolution 2254 bereits seit dem 18. Dezember 2015."



Quelle: ots/CDU/CSU


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