Freitag, 03 Jul 2020
Die Fregatte "Brandenburg" in See.
Die Fregatte "Brandenburg" in See. Foto: Presse- und Informationszentrum Marine
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Die Fregatte "Brandenburg" kann ihren Einsatz als Flaggschiff des NATO-Einsatzes in der griechischen Ägäis bis auf weiteres nicht mehr ausführen.

Ursula Heinen-Esser und Andreas Wiebe (Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW)
Foto: StagiaireMGIMO / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Der Wald im Klimastress

Das teilte der Pressesprecher für die Marineeinsätze der Bundeswehr, Korvettenkapitän Bastian Fischborn, dem rbb am Donnerstag mit. Das Schiff hatte am Ostermontag im Hafen von Piräus Grundberührung. Dabei wurden Ruderanlage und Schiffsschraube beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Fregatte wird in den kommenden Tagen im griechischen Marine-Stützpunkt Salamis in einem Schwimmdock aus dem Wasser gehoben, um das Unterschiff zu untersuchen. Danach entscheiden NATO und Bundeswehr, wie es weitergeht.

Die Fregatte "Brandenburg" hat als Flaggschiff eine Doppelfunktion: Neben der Patrouille ist sie auch Einsatzzentrale. Diese Aufgabe kann sie auch weiterhin vom Hafen ausüben. Ihren Platz bei der Patrouille müssen nun bis auf weiteres die anderen Schiffe des Verbandes ersetzen. Sie sollen die Seegrenze zwischen der Türkei und den griechischen Ägäis-Inseln überwachen, um das Übersetzen von Migranten und Flüchtlingen zu verhindern.

Die Fregatte "Brandenburg" war erst am 20. März von Wilhelmshaven aus gestartet und hatte ihre Flaggschiff-Aufgabe erst Ende März übernommen. Ihr Einsatz sollte ursprünglich bis September gehen.



Quelle: ots/rbb


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