#zeitfokus.

Dienstag, 31 Mär 2020
Foto: United Nations Photo / Flickr (CC)
 1-2 Minuten Lesezeit  229 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr
Gazastreifen: "Wir haben Angst vor einem neuen Krieg". Nach Straßenschlachten und Messerattacken im Westjordanland und Israel steigt die Angst der Menschen vor einem neuen Krieg. Das SOS-Kinderdorf Rafah im Gazastreifen bereitet sich auf eine neue Welle der Gewalt vor. Nach Auskunft von Samy Ajjour, dem Leiter des SOS-Kinderdorfs sind besonders die Kinder verängstigt: "Immerzu fliegen F16-Kampfjets über unser Dorf. Das und die schreckliche Gewalt der letzten Tage führt dazu, dass alle im Dorf unter Angstzuständen leiden. Alle haben noch die Bilder des schlimmen Leids von vor einem Jahr vor Augen. Keiner will sowas nochmal erleben." 2014 löste der gewaltsame Tod dreier Jugendlicher und der mutmaßliche Rachemord einen Krieg aus, in dem über 1400 Menschen starben. Die Bevölkerung litt damals auch unter Lebensmittelknappheit. Es gab keinen Strom und kein fließendes Wasser. "Wir werden im Kinderdorf jetzt die Vorräte aufstocken und die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen", so Samy Ajjour weiter. Aus Sicherheitsgründen mussten auch die meisten Aktivitäten der SOS-Familienhilfe eingestellt werden. "Es ist zu gefährlich für unsere SOS-Sozialhelfer, die Familien zu besuchen. Doch gerade jetzt brauchen die Familien dringend psychologische Betreuung. Denn viele leiden unter Angstzuständen. Besonders dann, wenn ein Verwandter oder Bekannter getötet wurde", berichtet Rasha Tazami, SOS-Koordinatorin im Westjordanland. Neben dem SOS-Kinderdorf im Gazastreifen, gibt es dort noch ein Kinderdorf in Bethlehem. Nach UN-Angaben starben bisher 30 Menschen bei den Gewalttaten der vergangenen Tage, Hunderte wurden verletzt. Quelle: ots / SOS-Kinderdörfer

Nach Straßenschlachten und Messerattacken im Westjordanland und Israel steigt die Angst der Menschen vor einem neuen Krieg. Das SOS-Kinderdorf Rafah im Gazastreifen bereitet sich auf eine neue Welle der Gewalt vor.

empty alt
Foto: Bundesarchiv, Bild 101III-Lerche-46-02 / Lerche, Karl-Gustav / CC-BY-SA 3.0

Nach Überprüfung von drei Fällen: Weiter Rente für SS-Veteranen in Niederlanden

Nach Auskunft von Samy Ajjour, dem Leiter des SOS-Kinderdorfs sind besonders die Kinder verängstigt: "Immerzu fliegen F16-Kampfjets über unser Dorf. Das und die schreckliche Gewalt der letzten Tage führt dazu, dass alle im Dorf unter Angstzuständen leiden. Alle haben noch die Bilder des schlimmen Leids von vor einem Jahr vor Augen. Keiner will sowas nochmal erleben."

2014 löste der gewaltsame Tod dreier Jugendlicher und der mutmaßliche Rachemord einen Krieg aus, in dem über 1400 Menschen starben. Die Bevölkerung litt damals auch unter Lebensmittelknappheit. Es gab keinen Strom und kein fließendes Wasser. "Wir werden im Kinderdorf jetzt die Vorräte aufstocken und die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen", so Samy Ajjour weiter.

Aus Sicherheitsgründen mussten auch die meisten Aktivitäten der SOS-Familienhilfe eingestellt werden. "Es ist zu gefährlich für unsere SOS-Sozialhelfer, die Familien zu besuchen. Doch gerade jetzt brauchen die Familien dringend psychologische Betreuung. Denn viele leiden unter Angstzuständen. Besonders dann, wenn ein Verwandter oder Bekannter getötet wurde", berichtet Rasha Tazami, SOS-Koordinatorin im Westjordanland. Neben dem SOS-Kinderdorf im Gazastreifen, gibt es dort noch ein Kinderdorf in Bethlehem. Nach UN-Angaben starben bisher 30 Menschen bei den Gewalttaten der vergangenen Tage, Hunderte wurden verletzt.



Quelle: ots / SOS-Kinderdörfer


#mehrNachrichten
empty alt
Foto: Rostyslav Savchyn

Kommunen rufen EU zu sofortiger Reaktivierung von Flüchtlingsabkommen mit Türkei auf

Deutschlands Kommunen haben eindringlich vor einer Rückkehr der Flüchtlingskrise gewarnt und die EU zu einer sofortigen Reaktivierung des Abkommens mit der Türkei aufgefordert. "Eine...
Das Kabinett will am Montag milliardenschwere Hilfen auf den Weg bringen, um die Folgen der Krise zu bewältigen.
Foto: erge / CC0 (via Pixabay)

Bundesrat plant offenbar Sondersitzung wegen Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise planen die Bundesländer offenbar eine außerordentliche Sitzung des Bundesrates. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, wird die Länderkammer voraussichtlich schon Ende...
empty alt
Foto: Gerd Altmann / CC0 (via Pixabay)

Nettorenten seit dem Jahr 2000 real um 1,9 Prozent gesunken

Die Nettorenten in Deutschland sind nach Berechnungen der Linken im Bundestag seit dem Jahr 2000 real um 1,9 Prozent gesunken. Die Rentenentwicklung werde "immer mehr zum sozialen Sprengstoff",...
Joe Biden
Foto: Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Joe Bidens unverhofftes Comeback

Drei Tage bedeuten in der amerikanischen Politik eine halbe Ewigkeit. Den Beweis dafür trat nun Joe Biden bei den Vorwahlen der Demokraten an. Innerhalb dieses Zeitraums gelang ihm das politische...
Es ist der gefühlte und tatsächliche Kontrollverlust, der die Menschen in Angst versetzt.
Foto: PublicDomainPictures

Kontrollverlust

Die nächste Krise sei so sicher wie das Amen in der Kirche, aber man wisse nicht, wann sie komme und durch was sie ausgelöst werde. So das Narrativ seit Bewältigung der Finanzkrise. Nun wissen wir...
Ursula von der Leyen
Foto: Kuhlmann /MSC / CC-BY 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Fehlender Kompass

Ob tatsächlich irgendwer in Brüssel gedacht hat, es sei eine echt clevere Marketingidee, Greta Thunberg zur Sitzung der EU-Kommission einzuladen, auf der diese ihr Klimaschutzgesetz beschließt? Nun, es...
Alle Spielplätze in Berlin sollen offen bleiben. Warum sind denn Schulen und Kitas geschlossen worden?
Foto: Mummelgrummel / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Erlassene Verfügungen die viele Menschen nicht interessieren.

Kennen Sie das Schild mit der Aufschrift "Vernünftige Menschen fahren hier nicht Rad, allen anderen ist es verboten", das in manchen Fußgängerzonen zu finden ist? Daran müssen sich aktuell die...
Back To Top