Samstag, 08 Aug 2020
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Tokio (ots/PRNewswire) - Mit der kürzlichen Zunahme an Zwischenfällen von großangelegtem Cyber-Diebstahl, Cyber-Spionage und sogar Cyber-Erpressung empört sich niemand über einen weiteren Hacking-Skandal in den Schlagzeilen. Unsere einzigen Fragen sind: "Wann kommt es zum nächsten Riesenvorfall?" und "Wird dies Daten von mir betreffen?"

Peter Altmaier
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Industriestrategie: Ein schmaler Grat

Doch eine noch größere Story ist die explosionsartige Verbreitung von mit dem Internet verbundenen Geräten. Alle Computer und Mobiltelefone der gesamten Welt machen gemeinsam aktuell nur eine Minderzahl der "vernetzten" Geräte aus, und dieser Trend gewinnt immer noch an Geschwindigkeit.

Was bedeutet das? Auf praktischer Ebene bedeutet dies, dass innerhalb von nur ein paar Jahren die meisten Autos, LKWs, Medizinprodukte, Haushaltsgeräte, Haustiere, Nutztiere und anderes mit einem verzweigten, unsichtbaren Cyber-Netzwerk verbunden sein werden, das den gesamten Globus umspannt: dem Internet der Dinge (IoT, Internet of Things).

Ganz reißerisch gesehen, bedeutet dies, dass Angelegenheiten wie die kürzlich gemeldete Verwundbarkeit von Autos zu einer noch größeren Gefahr werden. Das Potenzial für unsachgemäße oder missbräuchliche Nutzung des äußerst komplexen vernetzten Universums, in dem bis 2020 alle von uns leben werden, ist ohne Frage ein beängstigendes Thema. Die massive Zunahme von Cyber-Verbindungen wird ein hohes Maß an international koordinierter Cyber-Sicherheit verlangen, ohne das wir fast sicher einen unaufhaltsamen Anstieg an Cyber-Kriminalität und vielleicht sogar Cyber-Terrorismus sehen werden.

Mehrere internationale Konferenzen haben versucht, diese Bedenken aufzugreifen, doch erwies es sich als beachtliche Herausforderung alle notwendigen Parteien an einem Veranstaltungsort zusammenzubringen, um die Anliegen, Strategien und Richtlinien in einem ergebnisorientierten Umfeld zu besprechen. Angesichts der dringenden Notwendigkeit die globale Diskussion voranzutreiben, entschied das Kabinett der japanischen Regierung, eine einzigartige internationale Veranstaltung zu fördern - die Cyber3 Conference Okinawa 2015 mit dem Thema "Das Herstellen von Sicherheit in einer unsichereren Welt" ("Crafting Security in a Less Secure World").

Am 7. und 8. November werden Hunderte der wichtigsten Köpfe zahlreicher verwandter Cyber-Bereiche an einem Veranstaltungsort in Okinawa zusammenkommen, der zuvor für G8-Gipfel genutzt wurde, um die besten Arten für den Umgang mit zentralen "Cyber3"-Anliegen zu besprechen: Cyber-Verbindung, Cyber-Sicherheit und Cyber-Kriminalität.

Es werden dutzende hochrangiger Sprecher anwesend sein, doch die Wortführer unter ihnen werden Toshiyuki Shiga, Vizevorsitzender der Nissan Motor Corp., Admiral Dennis Blair, ehemaliger Direktor der National Intelligence (USA), und Noboru Nakatani, Executive Director von INTERPOL Global Complex for Innovation, sein.



Quelle: Cabinet Office, Government of Japan


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