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Donnerstag, 09 Apr 2020
Foto: obs/Deutscher Teeverband e.V.
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Kenia - größter Tee Exporteur der Welt. Hamburg (ots) - Kenia ist überraschend: Das sonnige Land im Osten Afrikas ist mit rund 445.000 Tonnen Tee nach China und Indien der drittgrößte Teeproduzent weltweit. Rund zehn Prozent der kenianischen Bevölkerung verdient seinen Lebensunterhalt im Tee-Anbau. Und kein anderes Land der Welt exportiert mehr Tee als Kenia. 423.000 Tonnen Tee, rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion, verließen 2014 die Hafenstadt Mombasa, die Heimat der weltgrößten Tee-Auktion, in aller Herren Länder. Unvergleichliche Wildreservate in atemberaubender Landschaft - das ist Kenia. Vor dem Safaristart zum Sonnenaufgang noch schnell eine Tasse Tee. Kaum einer weiß, dass die Teeblätter hierfür auch in Kenia gepflückt wurden, in 2014 waren dies rund 445.000 Tonnen. Noch überraschender für viele mag die Tatsache sein, dass kein Land der Welt so viel Tee exportiert wie Kenia: 423.000 Tonnen Tee, also rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion. Eine weitere Überraschung: Neben dem Tourismus ist Tee einer der größten Wirtschaftsfaktoren des Landes, noch weit vor Schnittblumen und Kaffee. Eine afrikanische Erfolgsstory Im Gegensatz zu China und Indien, ist der Tee-Anbau in Kenia noch ganz jung. Erst vor gut 90 Jahren begann man in Kenia, Tee kommerziell zu kultivieren. 1928 verließen dann die ersten Kisten Kenia-Tee, insgesamt fünf Tonnen, in Richtung England. Heute sichert der Tee-Anbau in Kenia den Lebensunterhalt von über vier Millionen kenianischen Arbeitnehmern. Das sind immerhin rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Der größte Teeproduzent ist die Kenya Tea Development Agency (KTDA), in der mehr als die Hälfte aller kenianischen Teebauern genossenschaftlich organisiert sind. Insgesamt betreibt die KTDA für Ihre Mitglieder heute 67 Teefabriken in den verschiedenen Tee-Anbauregionen Kenias. Die aromatischen Tees aus Kenia sind seit langem unverzichtbarer Bestandteil klassischer Frühstückstee-Mischungen, wie z. B "English Breakfast". Seit ein paar Jahren finden in Deutschland ausgesuchte Tee-Spezialitäten aus dem sonnigen kenianischen Hochland immer mehr Liebhaber. Quelle: Deutscher Teeverband

Hamburg (ots) - Kenia ist überraschend: Das sonnige Land im Osten Afrikas ist mit rund 445.000 Tonnen Tee nach China und Indien der drittgrößte Teeproduzent weltweit. Rund zehn Prozent der kenianischen Bevölkerung verdient seinen Lebensunterhalt im Tee-Anbau. Und kein anderes Land der Welt exportiert mehr Tee als Kenia. 423.000 Tonnen Tee, rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion, verließen 2014 die Hafenstadt Mombasa, die Heimat der weltgrößten Tee-Auktion, in aller Herren Länder.

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Foto: MonikaP / CC0 (via Pixabay)

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Unvergleichliche Wildreservate in atemberaubender Landschaft - das ist Kenia. Vor dem Safaristart zum Sonnenaufgang noch schnell eine Tasse Tee. Kaum einer weiß, dass die Teeblätter hierfür auch in Kenia gepflückt wurden, in 2014 waren dies rund 445.000 Tonnen. Noch überraschender für viele mag die Tatsache sein, dass kein Land der Welt so viel Tee exportiert wie Kenia: 423.000 Tonnen Tee, also rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion. Eine weitere Überraschung: Neben dem Tourismus ist Tee einer der größten Wirtschaftsfaktoren des Landes, noch weit vor Schnittblumen und Kaffee.

Eine afrikanische Erfolgsstory

Im Gegensatz zu China und Indien, ist der Tee-Anbau in Kenia noch ganz jung. Erst vor gut 90 Jahren begann man in Kenia, Tee kommerziell zu kultivieren. 1928 verließen dann die ersten Kisten Kenia-Tee, insgesamt fünf Tonnen, in Richtung England. Heute sichert der Tee-Anbau in Kenia den Lebensunterhalt von über vier Millionen kenianischen Arbeitnehmern. Das sind immerhin rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Der größte Teeproduzent ist die Kenya Tea Development Agency (KTDA), in der mehr als die Hälfte aller kenianischen Teebauern genossenschaftlich organisiert sind. Insgesamt betreibt die KTDA für Ihre Mitglieder heute 67 Teefabriken in den verschiedenen Tee-Anbauregionen Kenias.

Die aromatischen Tees aus Kenia sind seit langem unverzichtbarer Bestandteil klassischer Frühstückstee-Mischungen, wie z. B "English Breakfast". Seit ein paar Jahren finden in Deutschland ausgesuchte Tee-Spezialitäten aus dem sonnigen kenianischen Hochland immer mehr Liebhaber.



Quelle: Deutscher Teeverband


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